Raubfischangeln – Hecht




Platz #64 in Sport & Erholung, #2254 insgesamt
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Raubfischangeln – Hecht

Das Angeln oder auch Sportfischen genannt wird von Jahr zu Jahr immer beliebter. Vor allem junge Anfänger begeistern sich immer mehr für das Fischen auf Zander, Hecht, Barsch und Co. So wird das Raubfischangeln immer beliebter, da sie bei Anglern für Nervenkitzel und eine größere Herausforderung bieten. Besonders der Hecht zählt zu den beliebtesten Fischarten beim Raubfischangeln.

Die Fischart Hecht

Der Hecht gehört zurFischfamilie der Hechte und ist durch sein Aussehen leicht zu erkennen. Mit einem gestreckten Körper, einem langen Kopf, die weit nach hinten gerichteten Rücken- und Afterflosse und vor allem durch seine grün-bräunliche Färbung lässt sich der Hecht gut erkennen. Durch die Lage seiner Flossen, gelingt es dem Hecht sich blitzartig zu beschleunigen, was natürlich das Angeln auf diesen Raubfisch schwieriger macht. Aber besonders die Weibchen werden wegen ihrer maximalen Größe von 150cm und ihres Gewichts von über 20Kg gerne geangelt. Die Männchen sind dagegen mit 90cm deutlich kleiner. Und weil Hechte als aggressive Fischart gelten, ist es kaum möglich sie zu züchten, was sie aber nochmal beliebter macht.

Der Köder für den Hecht

Die Nahrung eines Hechts ist simple aufgebaut: Vögel, Frösche, andere Säugetiere und sogar vor Artgenossen haben sie keine Scheu. Hechte beobachten nicht nur mit den Augen ihre Beute, sondern vor allem mit seinen Seitenlinien, die sehr empfindlich sind. Jeder Flossenschlag, so leicht er auch sein mag, wird von dem Hecht sofort gespürt. Durch seine blitzartige Beschleunigung ist die Beute auch schnell gejagt. Genau ist es mit den Ködern: Mit einer Pose aus dem Fachmarkt und einem Köder wie tote Makrele oder Sardinen, imitiert der Angler mit einem ruckartigen Zupfen die Bewegung der Beute nach. durch den Wellengang spürt der Hecht seine Beute sofort auf und ist somit am Haken.

Wann und wo die Hechte schwimmen

Vielen Anglern ist schon bekannt, dass Hechte nicht nur ihre eigene Beißzeit haben, sondern auch während der Laichzeit nicht geangelt werden dürfen. Da der natürliche Lebensraum der Hechte im nördlichen Teil liegt, sind vor allem die Skandinavischen Inseln sehr beliebt für Raubfischangeln. Ab November beginnt die Versammlung der Milchner in deren Reviere. Oft belagern sie sich und werden immer aggressiver je näher die Laichzeit kommt. Zwischen März und April beginnt dann die Laichzeit und zieht sich bis zum Mai hin. in diesem Zeitraum ist es gesetzlich verboten, Hechte zu angeln, um ihre Art nicht zu erschöpfen. Ab dem frühen, noch milderen Herbst, ist es dann wieder möglich auf Hechte zu angeln, die sich sehr gerne in Hochwassergebieten aufhalten. Besonders zu den frühen Morgenstunden, wenn ihre Beute mit der Futtersuche beschäftigt sind, jagen Hechte ihre Beute. Dementsprechend ist dies auch die perfekte Beißzeit, um auf Hechte zu angeln.


 




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