Regelmäßiges Fernsehen schadet dem Bewegungsdrang




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Jedes Kind verfügt über einen angeborenen Bewegungsdrang, was sich bei dem einem Kind mehr und bei dem anderen etwas weniger bemerkbar macht. Doch gerade in den letzten 20 Jahren ist das Phänomen aufgetreten, dass immer mehr Kinder dick sind. Doch wie ist das möglich? Ganz einfach, der immer größere Einsatz des Kabelfernseh als Freizeitbeschäftigung oder Babysitter für Kinder führt zu weniger Bewegung. Kinder werden in die Welt des Fernsehens regelrecht hingezogen und vergessen so Raum und Zeit. Schnell gewöhnen sich Kinder daran von dem Fernseher bespaßt zu werden, statt selber tätig zu werden und eigene Spielideen zu entwickeln. Es entsteht eine Routine, dass Kinder sich vor dem Fernseher setzten und dort für mehrere Stunden bleiben. Das Problem, das daraus entsteht, ist eine erhöhte Zunahme des Gewichts, da die Bewegung wie auch beim Erwachsenen für die Fettverbrennung zuständig ist. Studien haben längst bewiesen, dass dies keine haltlosen Aussagen sind, sondern die Realität ist. Neben der Gewichtszunahme kann es bei einem regelmäßigen Fernsehkonsum zu Schlafstörungen kommen. Die dadurch entstehen, dass Kinder das Erlebte und Gesehene nachts verarbeiten und oftmals mit Informationen regelrecht überflutet werden. Ein weiteres erschreckendes Ergebnis der Studien ist, dass Kinder es in der Schule umso schwerer haben, je zeitiger ihr regelmäßiger Fernsehkonsum begann. Die geforderte Leistung kann nur schwer erbracht werden und dass unabhängig davon, wie hoch der eigentliche IQ des Kindes oder das Bildungsniveau der Eltern auch sind. Früher wurden gerade sozial schwache Familien oftmals zu unrecht mit diesem Phänomen in Verbindung gebracht. Doch die letzten Studien haben mit so mancher These aufgeräumt und die erschreckende Wirkung des digitalen TV auf unsere Kinder gezeigt, wenn auf den Konsum und vor allem die Auswahl des Geschauten nicht geachtet wird.




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