Renaut Z.E., Elektroautos
Renaut wagt die Zukunft

In der Zukunft müssen wir uns auch bei Renaut von dem wertvollen Öl weg bewegen und immer mehr ohne dieses auskommen. Das soll bei Renaut bereits im Jahr 2011 beginnen, nun kommt die Serie Renaut Z.E. raus, zero emission. Es handelt sich um vier Modelle von Elektroautos. Es werden die viertürige Limousine, der Kleinwagen, ein schmaler Zweisitzer und sogar ein Transporter geboten. Bis auf den schmalen Zweisitzer von Renaut haben die Fahrzeuge eine Maximalgeschwindigkeit von 130 bis 140 kmh und eine Reichweite von 160 Kilometern. Wer mit seinem Fahrzeug nicht mehr als gute 100 Kilometer am Tag fährt, kommt mit einer nächtlichen Aufladung aus. Ansonsten muss während der Fahrt eine Pause eingelegt werden, um die Batterie zu füllen, das kann sechs bis acht Stunden dauern. Natürlich ist man somit auch von Elektrosäulen abhängig, die es am Parkplatz für die Elektrofahrzeuge von Renaut Z.E. geben muss. Für eine höchstmögliche Mobilität müssen somit erst einmal Parkplätze mit Elektrosäule für die Elektrofahrzeuge von Renaut Z.E. geschaffen werden.
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Foto: Barbara Eckholdt/pixelio.de
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Renaut sieht eine Alternative zur Steckdose
Natürlich setzt "Renaut" auch weiterhin mit seinen Elektrofahrzeugen auf Strom aber wozu über Stunden die Batterie laden, wenn auch die ganze Batterie gewechselt werden kann? Diese kann doch auch an den Wechselstationen geladen werden. Der Autokäufer würde bei Renaut das Elektrofahrzeug kaufen und die Batterie leasen. Somit würde die Renaut Z.E. Serie günstiger ausfallen. Die Batterie lässt sich in wenigen Minuten wechseln und man kann weitere 160 Kilometer fahren. Wenn es flächendeckend Batteriestationen für die Renaut Z.E. Serie geben würde, dann könnte man auch beliebig weit fahren. Es fragt sich aber, ob die Batteriestationen auch genutzt werden würden, da der Strom aus der Steckdose vermutlich deutlich günstiger wäre, als die ganze Batterie zu wechseln. Somit wird Renaut hier vor einem Problem stehen, dass sich die Batteriestation zumindest im Anfang noch nicht lohnen werden und subventioniert werden müssten. Wenn erst jedes zweite Fahrzeug ein Elektrofahrzeug ist, dann werden sich auch die Batteriestationen rechnen, selbst wenn diese nur ausnahmsweise genutzt werden.
Erst mal den Strom gewinnen
Renaut Z.E. stellt den Twizy vor
Bei dem Twizy handelt es sich um den kleinen Zweisitzer der Renault Z.E. Serie und man hat etwas den Eindruck, dass hier ein aufgepeppter und überdachter Motorroller zum Einsatz kommt. Das Fahrzeug ist nur einen guten Meter breit und etwas über 2,3 Meter lang. Der Twizy hat eine Leistung von nur 20 PS und fährt auch nur 75 kmh. Warum Renaut Z.E. dieses Fahrzeug heraus bringt? Viele Familien brauchen einen Zweitwagen, damit ein Familienmitglied zur Arbeit fahren kann und zukünftig zieht man in Betracht, als Zweitwagen ein Elektroauto zu kaufen. Für den Zweitwagen stehen zum Großteil nur Stadtfahrten an, man fährt ohnehin nicht schneller als 70 kmh, wozu sollte dann das Fahrzeug schneller fahren können? Renaut zieht hier auf dem Schachfeld sehr geschickt, es ist nämlich anzunehmen, dass der Twizy für einen kleinen Preis über den Tisch geht. Sehr viele Menschen mit wenig Geld oder aber mit dem Bedarf an einem Stadtwagen werden sich für den Twizy von Renaut entscheiden und somit ein Elektroauto kaufen, um mit diesem sehr günstig zu fahren.
Für faule Sportler
Renaut Z.E., ist das die Zukunft?
Die Renaut Z.E. Serie hat einen Nachteil: Die Batterie kostet leider viel Geld und es dauert seine Zeit, bis sie wieder voll ist. Die Reichweite ist somit begrenzt. Aber die Renaut Z.E. Serie hat auch einen Vorteil: Der Strom für das Fahren wird vermutlich weit weniger kosten, als das Benzin. Somit kann man mit dem Elektrofahrzeug unglaublich günstig fahren. Es gibt aber noch einen weiteren Nachteil: Man muss sich nicht nur ein Fahrzeug der Renaut Z.E. Serie kaufen, zusätzlich benötigt man wenigstens an seinem Parkplatz daheim eine Steckdose. Diese müsste über den hauseigenen Sicherungskasten laufen, somit wird das Verlegen etwas aufwändiger. Dieses Problem müsste praktisch mit durch den Renaut Händler gelöst werden. Dieser müsste einem direkt zum Autokauf auch noch in einer festen Pauschale den Elektriker anbieten, der zum eigenen Parkplatz die Leitung verlegt. Wenn all diese Probleme den Vorteilen unterliegen, dann wird das Elektroauto Der Serie Renaut Z.E. bei stetig steigenden Spritpreisen innerhalb von den nächsten zehn Jahren zu einem Millionenhit.
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