Spiegelneuronen - mit richtigen Verständnis zum Erfolg im Beruf




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Wir alle kennen es: Wir sitzen im Kino und sehen ungefähr in der Mitte eines Horror Films wie ein dunkler Schatten mit einem Messer sich langsam auf die Person zu bewegt. Jede Sekunde die der Schatten näher kommt, die im Hintergrund mit gespenstischer Musik begleitet wird, nutzen wir, um jegliche Szenarien in unseren Kopf durchzuspielen, wie diese Person nun ums Leben kommen wird. Spätestens hier fangen wir an Emotionen wie Angst, Trauer oder auch Aufgeregtheit zu verarbeiten und in uns zu spüren. Doch wie erklärt man sich das was in unserem Körper geschieht? Die Erklärung dieses Phänomens nennen Wissenschaftler Spiegelneuronen.

Was sind Spiegelneuronen?

Eine kurze Einführung

Spiegelneuronen sind ein weit verzweigtes System von spezielle Nervenzellen im präfrontalen Cortex (Stirn) unseres Gehirns die dafür verantwortlich sind das wir:

  • beobachtete Szenen von Mitmenschen oder die Vorstellung wie welche Erfahrung ein    anderergerade macht emotional selbst miterleben (Empathie).
  • soziale Kompetenz besitzen, dadurch dass der Mensch in der Lage ist unbewusst Empfindungen anderer wahrzunehmen und darauf dann bewusst entsprechend zu reagieren.
  • imitieren können, also Bewegungen spiegeln und dies als Lern-Effekt oder als Unterstützung nutzen.
  • bei wechselseitiger emphatischer Aufmerksamkeit oder auch bei Sympathie unbewusst die andere Person spiegeln um eine tiefere Verbindung herzustellen (glückliche Beziehungen als Beispiel).

Was genau passiert in unseren Körper?

Spiegelneuronen arbeiten in unserem Gehirn, wir müssen nicht darüber nachdenken. Die Verhaltensmuster und Körpersprache des Gegenübers werden unbewusst entschlüsselt und in unseren Vorstellungen entsteht ein Spiegelbild was in unserem Gehirn analysiert wird. Nachdem Verhalten und Körpersprache in unserem Gehirn verarbeitet und bewertet worden ist, werden spezifische Spiegelneuronen aktiv die die entsprechenden Gefühle des Mitmenschen in uns wiedererwecken. Dies nennen Wissenschaftler Resonanzverhalten, was sich auf Personen bezieht auf die man sich unbewusst oder bewusst konzentriert.

Solche Erfahrungen haben jedoch nicht nur psychologische Effekte auf uns, sondern prägen unser Wesen auch biologisch. Dies passiert, indem das Gehirn alle Erfahrungen die wir in unserem Leben machen in elektrische Signale umwandelt und diese langsam die Form und die Nervenzellen Struktur unseres Gehirns verändert. Das Gehirn entwickelt sich individuell, je nach der Gesamtheit der Erfahrungen die man erlebt hat, denn jegliche Erfahrung beeinflusst und verändert uns: Innerlich und äußerlich und prägen die Struktur unsere Spiegelneuronen.

Und wenn ich mich nicht auf den anderen einlassen will?

Passt uns nicht wie der Zustand des anderen ist, kann das Resonanzverhalten bewusst unterdrückt werden durch Logik und eigene Gefühle. Hierbei können eigene starke Gefühle hinderlich sein für das Empfinden von anderen Gefühlen der Mitmenschen. Beispielsweise wenn man total wütend nach einem chaotischen Tag noch eine Unterhaltung mit seinem Manager hat. Die Spiegelneuronen adaptieren nicht sofort die hoffentlich neutrale Haltung des Managers, sondern brauchen eine gewisse Zeit um "abzukühlen" und sich auf die Person einzulassen. Andersherum haben wir unsere Logik, die rationalisiert warum wir das Verhalten anderer nicht erwidern können.

Vorteile sichern du richtige Nutzung von Spiegelneuronen

Wir Menschen lernen seit der Geburt durch Imitation im Elternhaus und in unserem sozialen Umfeld wie man sich, in jeglichen Bereichen unserer Gesellschaft, zu verhalten hat. Wenn wir den Erwartungen der Gesellschaft nicht gerecht werden in einer bestimmten Rolle (sei es als Richter, Mutter, Vater, Chef, Mitarbeiter etc.) so zeigt sich das mit Kritik und Ablehnung.

Andersherum wenn wir Erwartungen gerecht werden, werden wir belohnt mit Akzeptanz und Bestätigung. Damit lässt sich vereinfacht sagen:

Um sich besser und glaubwürdiger in eine Rolle zu präsentieren, imitiert man Personen die die Rolle gemeistert haben. Dies tut man bis Körpersprache und Verhaltensmuster internalisiert sind.

Um dies meistern zu können gebe ich Ihnen 4 praktische Tipps wie sie sofort damit anfangen können:

Lernen sie von erfolgreichen Menschen

Stellen sie sich vor sie sind Manager: Suchen sie im Internet (YouTube), im reellen Leben oder in anderen Medien nach einer Person der nach ihrer Ansicht das Beste in dem Bereich aus sich gemacht hat. Achten sie hierbei darauf:

Wie redet er? (langsam, schnell)

Wie ist seine Tonhöhe (hat er eine hohe Stimmlage oder eher tief)

Wie verhält er sich? (zögernd, selbstbewusst)

Wie ist seine Haltung? (gerade oder eher gebückt)

Bewegt er sich so als ob er ein Ziel vor Augen hätte oder eher verwirrend durch die Gegend läuft?

Sie wissen worauf ich hinaus will: die Kleinigkeiten machen das aus, was wir als Ausstrahlung, Charisma oder auch als Autoritär verstehen. Entschlüsseln sie die Person mit simplen Fragen, die von außen zu beobachten sind.

Fake it until you make it

Anfangs werden sie sich unwohl fühlen andere Verhaltensweisen in ihr Leben zu integrieren, weil sie noch nie so gehandelt haben. Doch keine Sorge, dass wird sich mit der Zeit legen und sie werden sich immer mehr mit diesem Verhalten identifizieren. Kriegen sie ein Gefühl, wie es ist sich so zu verhalten, bis sie sich wohl fühlen. Dies ist von Nöten um zu erfahren in welchen Zustand der Manager eigentlich mit uns redet, denn erst das Gleichgewicht vom Verhalten und Körpersprache macht glaubwürdiger, also authentischer.

Integrieren sie die neu erlernten Erkenntnisse im Alltag

Versuchen sie überall in Ihrem Leben diese neuen Erkenntnisse zu testen um zu sehen was passiert. Treffen sie sich zu einem Business Meeting um sich über die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens zu unterhalten? Treffen sie sich mit einem Kumpel um sich zu entspannen? Haben sie eine Diskussion mit Ihrer Frau? Setzen sie diese neu erlernten Verhaltensweisen ein und beobachten sie wie die Person reagiert. Mit ihrem gesunden Menschenverstand können sie dann einschätzen wie sie die Reaktion zu bewerten haben.

Konsequentes Training führt zum Erfolg

Nur konstantes einsetzen, das heißt Handeln im Sinne der neuen Verhaltensweisen, führt zu Verinnerlichung von neuen Verhalten. Ihre Spiegelneuronen sind von ihren vorherigen Erfahrung geprägt und die Intensität der Prägung hängt davon ab wie schnell sie diese neuen Verhaltensweisen erlernen. Motivieren sie sich selber warum sie diese erlernen wollen bzw. was für ein späteren nutzen in Ihrem Leben es haben wird. Warten sie nicht bis ihnen jemand die Erlaubnis gibt, nur sie selber haben können sich die Erlaubnis geben.

Weitere Hilfe?

Möchten sie mehr über Spiegelneuronen, speziell auf Empathie bezogen, erfahren und dies konsequent in der Praxis als Persönlichkeitsmodell umsetzen, so nutzen sie diesen Spiegelneuronen Link.




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