Staerker rauchen durch genetische Mutationen
Tabak ist eine sehr gefährliche und tödliche Droge

Es sterben jedes Jahr allein in Deutschland 140.000 Raucher an Tabak, im Schnitt sterben sie ca. sieben Jahre früher, im Schnitt stirbt jeder zweite Raucher direkt am Rauchen. In dieser Statistik sind Wenigraucher bereits inbegriffen. Wer viel raucht kann davon ausgehen über zehn Jahre früher zu sterben. Es ist aber nicht so, dass das nun die aktuellen Ergebnisse der Forschung sind, es handelt sich um bereits seit längerem bekannte Fakten. Dennoch hören die Raucher mit ihrer Sucht meistens nicht auf und sie rauchen auch nicht weniger. Dieses beweist, dass eine wirkliche Sucht mit Vernunft nichts zu tun hat: Schwerste Folgeschäden, sogar der Tod, werden in Kauf genommen um weiter der Sucht nach zu kommen. Auch Geld wird dem Raucher dabei völlig egal solange er rauchen kann. Die Entwöhnung vom Nikotin wird mit einem Heroinentzug verglichen. Dabei ist aber nicht der körperliche sondern der seelische Entzug gemeint.
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Foto: Jörg Siebauer/pixelio.de
Erst informieren, dann aufhören!
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Die Aktuelle Forschung sieht die Ursache für starkes Rauchen auch in den Genen
Es handelt sich um ein Forschungsprojekt, das in mehreren Ländern stattfand. Beobachtet wurden 140.000 Menschen. Durch die Größe der Probandengruppe werden die Forschungsergebnisse nicht mehr durch Zufälle beeinflusst, sie werden sehr exakte Ergebnisse wieder spiegeln. Die Forscher konnten nun feststellen, dass Raucher öfter gewisse Mutationen an den Genen haben. Es handelt sich hierbei um mehrere verschiedene Stellen auf den Genen, die eine Rolle spielen sollen. Die Forschung sieht nun einen direkten Zusammenhang zwischen den Genen und dem Rauchverhalten. Raucher mit gewissen Mutationen rauchen intensiver. Gewisse genetische Mutationen kommen bei Rauchern öfter vor und scheinen die Wahrscheinlichkeit somit zu erhöhen, dass ein einmaliger Zigarettenkonsum zur Sucht wird. Es wird nun auch vermutet, dass einige dieser genetischen Mutationen zu einem höheren Risiko für Lungenkrebs führen. Somit sind Menschen mit gewissen mutierten Genen nicht nur anfälliger für Zigaretten, sie sind auch anfälliger an gewissen Folgekrankheiten zu erkranken.
Die Forschung rätselt aber noch, warum einzelne Mutationen sich auf das Rauchverhalten auswirken. Auch ist noch unklar, was diese Mutationen im Einzelnen alles bewirken. Es wird aber stark vermutet, dass diese Mutationen die Wirkung und den Abbau von Nikotin im Körper beeinflussen. Dieses würde bedeuten, dass es Menschen gibt, bei denen das Nikotin intensiver wirkt und diese Menschen neigen dann verstärkt zu einer Abhängigkeit. Es lässt sich aber bereits feststellen, dass auch die Gene entscheidend sind für den Erfolg einer Entwöhnung. Wer genetisch bedingt ein starker Raucher ist hat es natürlich sehr schwer vom Nikotin los zu kommen und wird vermutlich auch weiterhin täglich zig Zigaretten konsumieren.
Die Forscher haben bereits eine gute Basisarbeit geleistet um weiter forschen zu können. An den Forschungen beteiligen sich nicht nur Forscher der verschiedenen Universitäten, es sind viele Forscher aus der Wirtschaft beteiligt. Es kann vermutet werden, dass die Wirtschaft an Entwöhnungsprogrammen interessiert ist um mit diesen viel Geld zu verdienen.
Es sollte wenigstens versucht werden!
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Die Gene sind schuld, ich rauche weiter!
Wer ein Raucher ist hat nun die Entschuldigung für sein Suchtverhalten. Als Mensch mit gewissen Genmutationen ist man somit gar nicht mehr dazu in der Lage vom Rauchen los zu kommen und braucht es somit auch gar nicht mehr probieren. Nun kann der Raucher einfach weiter machen und hat eine gute Entschuldigung dafür, dass er ca. sieben Jahre früher sterben wird. Die Gene sind dann natürlich auch daran schuld, dass man mit dem Raucher überhaupt angefangen hat. Durch diese genetische Neigung ist man mit der ersten Zigarette bereits süchtig gewesen und in unserer Gesellschaft ist es wirklich schwierig in jungen Jahren diese erste Zigarette nicht zu konsumieren. Somit trägt auch die gesamte Gesellschaft eine Mitschuld an der eigenen Nikotinsucht.
Das mag alles richtig sein. Dennoch möchte ich an dieser Stelle an den gesunden Menschenverstand appellieren: Tabak ist die dümmste und sinnloseste Droge überhaupt. Sie ist extrem schädlich und berauscht nicht einmal wirklich. Diese Droge macht einfach nur süchtig ohne dem Raucher etwas dafür zu geben, diesem bleiben nur sein Suchtverhalten und der Raucherhusten. Deswegen empfehle ich dringend sich dieses Laster umgehend abzugewöhnen. Ich habe es komplett ohne Hilfsmittel vor über zehn Jahren geschafft. (In meinen Träumen rauche ich noch immer.) Alles, was ich brauchte war ein Ort, an dem nicht geraucht wurde. Der Zufall führte mich für ein paar Wochen zu nicht rauchenden Verwandten und mein Tabak ging zu Ende. Ich habe keinen neuen gekauft und hörte auf zu rauchen, es ging. Demnach empfehle ich nun einen mehrwöchigen Urlaub in einer Atmosphäre, in der nicht geraucht wird. Es sollte auch wenig Alkohol getrunken werden, angetrunken fängt man sonst direkt wieder an zu rauchen. In dieser Umgebung kann nun mit dem Rauchen aufgehört werden ohne von anderen Menschen voll gequalmt zu werden. Wer befürchtet, es nicht ohne Hilfsmittel zu schaffen, sollte sich natürlich mit Nikotinpflastern eindecken. Auch nach der Entwöhnung sollten Situationen im alkoholisierten Zustand gemieden werden, in denen geraucht wird. Angetrunken wird man umgehend rückfällig, der Alkohol bricht einfach jeglichen Willen und macht gefügig. Es sollte somit nur dort getrunken werden, wo nicht geraucht wird. Greift man dennoch wieder zur Zigarette sollte nicht sofort eine volle Schachtel gekauft werden. Man sollte es als Ausrutscher und nicht als kompletten Einbruch sehen.
Nichtrauchern schmeckt es besser!
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Wie wird sich diese Genforschung bemerkbar machen?
Die Forschung erklärt, dass sie das Risiko zum Rauchen und auch Folgeerkrankungen zukünftig an den Genen ablesen werden kann. Somit kann sie eine besondere Gefährdung für eine Folgeerkrankung durch das Rauchen erkennen und kann die Raucher ganz gezielt warnen, damit diese mit dem Rauchen aufhören.
Aber nun mal ehrlich: Eine Sucht denkt nicht logisch. Wer süchtig ist nimmt für dieses Suchtverhalten erhebliche Nachteile und sogar den Tod in Kauf. Es ist zwar sehr positiv, wenn wir unsere Welt und uns selber immer besser verstehen aber nur durch ein fundiertes Wissen hören die Menschen nicht auf zu rauchen. Dann würde die Erkenntnis ca. sieben Jahre früher sterben zu müssen bereits völlig reichen um endgültig mit dem Rauchen aufzuhören.
Wer wirklich mit dem Rauchen aufhören will, der schafft es auch wenn die Gene gewisse Mutationen beinhalten. Es sollte zumindest einmal im Jahr ernsthaft versucht werden ohne Tabak zu leben, jeder Urlaub kann dazu genutzt werden.
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