Straßenkinder in Deutschland - Gründe, Statistik




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Straßenkinder in Deutschland – Einleitung

	Straßenkinder in Deutschland - Gründe, Statistik
Straßenkinder in Deutschland

Die Entwicklung eines Kindes findet üblicherweise in der Familie, im Kindergarten, in der Schule, im Freundeskreis und in der Ausbildung statt. Bei Straßenkindern in Deutschland ist diese Entwicklung jedoch wesentlich reduzierter. Zum einen erfahren sie schon in der Familie sehr viel Negatives so dass sie dann zum anderen das Leben auf der Strasse als einzige Möglichkeit für sich sehen. Die Gruppe dient für Straßenkinder in Deutschland nicht nur als Ersatz für ihre Familie, sondern sie übernimmt auch die Schutzfunktion vor den äußeren Gefahren.Wenn sie sich dann in dieser Gruppe erstmal eingelebt haben, lernen sie es nach und nach, selbstbewußt zu werden und sich nicht länger nur als Opfer zu fühlen. Straßenkinder in Deutschland finden dann ihren Familienersatz bei anderen Straßenkindern.

Straßenkinder in Deutschland - Gründe

Deutschland, was man ohne zu übertreiben als einen reichen Sozialstaat bezeichnen kann, hat doch leider große Probleme allen Kindern und Jugendlichen ihren Platz des Wachsens und Entwickelns innerhalb einer intakten Familie bieten zu können. Vielmehr ist es so, daß Liebe und Annahme der Eltern und anderer Verwandter der Straßenkinder in Deutschland oftmals nicht stattfindet. Dadurch kommt es zu folgenden Mangelerscheinungen: zu wenig Bewegung, schlechte Ernährung mangels Geld, fehlende Zeit und Aufmerksamkeit diesen Kinder gegenüber. Es kommt dann oft zu Streitigkeiten innerhalb dieser Familien, so daß Straßenkinder in Deutschland noch häufiger als ihre Altersgenossen der Gefahr ausgesetzt sind, auf ihrer Gefühlsebene zu „verarmen“. Straßenkinder in Deutschland müssen nicht selten Mißhandlungen oder Mißbrauch über sich ergehen lassen . Sie wählen dann als ihren neuen Lebensmittelpunkt doch die Straße, hoffend darauf, dort dann besser klar kommen zu können als an ihrem vorherigen Platz.

Straßenkinder in Deutschland – Statistik

In der Regel sind Straßenkinder in Deutschland Stadtkinder. Straßenkinder halten sich mit gesetzlichen und ungesetzlichen Aktivitäten über Wasser. Sie gehen dadurch ein hohes Risiko ein, werden oft drogenabhängig, fallen auf durch Diebstahl, Prostitution und nicht selten Drogenhandel. Allein in Deutschland, so schätzt „terres des hommes“ leben ungefähr 10.000 Kinder und Jugendliche auf der Straße. Meistens sind sie 14 Jahre und älter. Wenn man die Tatsache berücksichtigt, daß Straßenkinder in Deutschland mobil sind, ist die Anzahl der unter 18-jährigen ohne festen Wohnsitz auf mindestens 2000 festgesetzt. Der Mädchen-Anteil liegt hier bei einer geschätzten Zahl von 30 bis 40 Prozent. Ein Berliner Verein, „Straßenkinder e. V. genannt, hat allerdings nur für Berlin schon die Zahl von 3.000 bis 5.000 (je nach Jahreszeit) angegeben. Auch werden Straßenkinder in Deutschland immer jünger. Es sind nicht mehr nur die 14-, 15- oder 16-jährigen, sondern man trifft immer öfter auf Kinder im Alter von 12 oder 13 Jahren. Ihr überwiegender Aufenthaltsort liegt meistens nahe großer Bahnhöfe, Fußgängerzonen oder Einkaufspassagen. Damit die Kinder ihren täglichen Nahrungsbedarf decken können, stehlen oder betteln sie und viele Mädchen prostituieren sich. Sie geraten dadurch auch viel schneller in Drogen- oder Alkoholabhängigkeit. Gerade diese Kinder werden von Städten magisch angezogen, da sie sich dort bessere Lebensbedingungen erhoffen.

Straßenkinder in Deutschland

Straßenkinder in Deutschland – Resumée

Viele Städte bemühen sich um Übernachtungsstellen und Wohnprojekte. Auch bieten sie Kontakt- und Beratungsstellen, vielfach unbürokratisch und für die Rückkehr in ein geregeltes Leben gibt es Anlaufstellen bzw. Notdienste. Einige Städte haben auch sogenannte „Streetworker“ angestellt. Diese besuchen die obdachlosen Kinder an ihren bevorzugten Aufenthaltsorten und bemühen sich darum, diesen Kindern Auswege aus ihrer jetzigen Situation aufzuzeigen. Es ist sehr zu wünschen, daß es immer mehr von ihnen gelingen möge, in ein „normales Leben“ zurückkehren zu können, eingebettet in familiäre Strukturen, die ihr inneres und äußeres Gleichgewicht wieder herstellen und ihnen damit helfen, ein ganz „normales Leben“ zu führen.
 

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