Tolpatschi und seine lustigen Zauberstreiche




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Tolpatschi und seine lustigen Zauberstreiche

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Jürgen Köditz

Meine ersten Märchengeschichten vom Taugenichts Tolpatschis, der viel Verrücktes anstellt und mit komischen Zauberstreiche die Bösen bekämpft und in einer Feengrotte die Salzsäulenmenschen entdeckt.


Tolpatschi ohne Zuhause
1.Teil

Der Taugenichts Tolpatschi, wurde als kleiner Junge mit den Hündchen Lilo, am Strand der Insel Buntfels gefunden. Mitten auf der tropische Insel lag die Stadt Gran Sulza, von sieben steilen Bergen umgeben. Auf einem Gipfel wuchsen sogar Kokospalmen mit langen gefiederten Fächern. Wenn die Sonne die steilen Felswände bestrahlte, schillerten diese in vielen glitzernden Farben.
Nur durch einen schmalen Einschnitt, auf einem Pfad durch einen dichten Dschungel konnte man Gran Sulza erreichen.
Weil Tolpatschi ein Taugenichts war, wollte keiner diesen nett aussehenden Jungen behalten. Wenn er die Buchstaben des Abc’s schreiben sollte, stellte er sich tollpatschig an, mal versuchte er es mit der linken Hand, mal mit der Rechten. Jedoch er hatte er zwei linke Hände, so lernte er das nie. Aber alle möglichen verrückten Dummheiten lernte er viel schneller.

Narrenhände beschmieren Tisch und Wände

Tolpatschi hatte kein Zuhause. Nachts schlief er heimlich in der Schule und bemalte die Wände mit lustigen Mondgesichtern. Schon am andern Morgen darauf, prangten an der Wand lauter kleine Teufelfratzen. Immer lachte die ganze Klasse lauthals über diese Witzfiguren. Lehrer Schneemichel hatte Mühe, diese Lachbande zu bändigen. Wie konnte es auch anders sein, wieder am folgendem Morgen gab es Lachsalven zu witzigen Clownsgesichtern. Laufend fragte Herr Schneemichel die Klasse:“ Wer war der Übeltäter?“
Jedoch keiner meldete sich. Da schlug der Lehrer härtere Töne an: „Wer den Täter kennt und diesen nicht sofort meldet, wird als Mitwisser genau so, wie der Täter bestraft!“
Vergebens! Kein Mitwisser meldete sich.
Da griff der Direktor Kehrmeier ein. Zuerst bekam der Lehrer Schneemichel eine dicke Zigarre verpasst. Danach hielt er der Klasse eine Strafpredigt: „Mit der ganzen Klasse fahre ich heute Schlitten! Sofort ist eine Strafarbeit fällig! Thema: „Narrenhände bemalen Stuhl, Tische und Wände! Fünfzig mal muss jeder diesen Satz aufschreiben und morgen unaufgefordert im Direktorzimmer abgeben!“
Am anderen Morgen sah es so schrecklich in der Schule aus, als hätten sich Mafiagruppen bekämpft. An der Korridorwand waren überall blutrote Flecken und Spritzer und die Fußbodenkacheln besudelt mit lauter Blutklecksen, dazu blutige Abbildungen von nackten Füssen und Händen. Auch in der Klasse an den Wänden waren blutige Hände- und Fußabbildungen zu sehen. An der Decke befand sich, die blutige Pfotenspur von einem Tier.
Da wurde der Inselpolizist Manko geholt, der hatte schon über ein Jahr nichts zu tun. Er stellte sofort fest, es handele sich, um echtes Blut und schrieb ein langes Protokoll dazu. Anschließend fotografierte alles pedantisch. Er raufte sich die Haare, nirgends war eine Leiche zu finden. Was für ein schlimmes Verbrechen ist da passiert?
Nicht im Träume wäre ihm eingefallen, dass alles nur ein lustiger Streich war.
Als Ersatz für Kreide, klaute Tolpatschi beim Fleischermeister Maximo, einen Eimer voll Blut. Damit bemalte er die Wände. Auf dem Tisch stehend, hatte Tolpatschi dem Hündchen Lilo, seine Pfoten ins Blut getaucht und diese an der Decke verewigt.
Lehrer Schneemichel fiel eine Idee ein, um den Täter endlich auf die Schliche zu kommen. Eine ganze, lange Nach hielt er im Schulgebäude Wache, ohne ein Auge zu schließen.
Ausgerechnet, als er gerade eingenickt war, weckte ihn Hundegebell. Lilo wollte Herrchen Tolpatschi darauf aufmerksam machen, dass jemand Wache hielt. Als Schneemichel Tolpatschi entdeckte, schimpfte er mächtig. Danach wunderte er sich über den Taugenichts, denn seine Wandschmierfiguren waren nicht ohne Talent. Das hätte er diesem, nie und nimmer zugetraut. Er sagte es keinem weiter, dass Tolpatschi, der Übeltäter war. Ja, er nahm ihn mit nach Hause. „Vielleicht kann ich ihn noch zu einem vernünftigen Menschen erziehen“! dachte er.
Zu Hause gab er Tolpatschi einen Bogen Papier und bunte Wasserfarben. Dieser stellte sich gar nicht tollpatschig an und malte einen fantasievollen Vogel. Das Bild gefiel Herrn Schneemichel. Er lobte Tolpatschi. Das war das erste Mal in seinem Leben, dass Tolpatschi gelobt wurde. Das bewirkte Wunder.
Jedoch, wenn er auf einem leeren Blatt Papier, die Abc-Buchstaben schreiben sollte, starrte Tolpatschi wie hypnotisiert darauf. Tollpatschig brachte er keinen einzigen Buchstaben fertig. Schneemichel beobachte ihn genau. Da hatte er eine Idee, er malte einen Ball auf das Papier. Da geschah etwas merkwürdiges, Tolpatschi verlor seine Hemmungen vor dem Papier und schrieb darauf viele Buchstaben. Seine Hände, samt Fingern gehorchten ihn. So lernte ziemlich schnell das Schreiben. Nur wenn er einen Nagel in ein Brett schlagen sollte, schlug er so manches Mal auf seinen Daumen.
 

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Text Tolpatschi

Die Märchengrotte mit den bunt schillernden Kristallzapfen

Vor vielen, vielen Jahren wurde diese Insel von der wunderhübschen Elfenkönigin Eli regiert. Diese kümmerte sich, um das Wohl aller Bürger. Jeder konnte bei ihr unangemeldet vorsprechen. Sie half allen. Es hieß, sie hätte das ewige Leben und lebte in einer prächtigen bunten Kristall-Grotte. An den Deckenwölbunge hingen Kristallzapfen, alle strahlten buntes Licht aus. Jeder in einer anderen Farbe. Ringsum standen versteinerte, fantasievolle Gebilde, sogar welche, die Fabelwesen und Menschen ähnelten. Ein kilometerlanger Gang, an manchen Stellen eng, niedrig und dunkel, führte durch die Grotte. Das musste man aufpassen, nicht mit dem Kopf an den Zapfenspitzen anzuecken. Je weiter man lief, gelangte man in noch viele hohe, helle Hallengewölbe, mit ebenso schillernden Kristallzapfen, manche strahlten grelles weißes Licht aus.
Sage es keinem weiter, denn wenn es Doppelkopf zu Ohren kommt, wenn einer etwas von dem Grottengeheimnis weiß, passiert Schreckliches. Der Großvater, meines Großvaters, der zufällig durch ein Erdloch gefallen war, entdeckte etwas Schlimmes. In einer kleinen, blau schimmernden Grottenkammer, lag die Elfenkönigin zu einer Salzsäule erstarrt, aufgebahrt. Ihr Kleid von unzähligen, winzigen Salzkristallen bedeckt, schillerte leuchtend in allen Farben.
Er schwor, dass es sich dabei um keine Fantasiegestalt, sondern um die echte Elfenkönigin handele. Diese war wenige Wochen zuvor spurlos verschwunden.
Da steckte bestimmt der Dopko dahinter?
Dass du ihm begegnet bist, bedeutet nicht Gutes. Zumeist bekommt man diesen Jahrzehnte lang, nicht zu Gesicht. Vermutlich brauchen Unsterbliche, wie er einen langen Winterschlaf.
Mein Großvater berichtete, als der Doppelkopf zu seiner Zeit auftauchte, verschwanden auch viele Leute spurlos. Keiner wusste warum und wohin? Man munkelte, in der Buntkristallgrotte liegen diese erstarrt in einem Salzsaal. An Vollmondnächten würden diese erwachen und herumspuken. Seltsam, viele Leute haben an diesen Nächten, Stimmen, ja sogar Gesang aus einem Berg gehört. Doch keiner konnte bis heute, den Eingang der Grotte entdecken.

 

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