Unser bester Freund die Handtasche




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Unser bester Freund die Handtasche
Praktisch, gut und passend zum Outfit - die Handtasche

Noch nicht allzu lange ist die Handtasche das, worunter wir sie heute kennen. Noch vor dem 20. Jahrhundert, war sie lediglich ein Gebrauchsgegenstand, um Dinge in möglichst großer Menge zu tragen und zu transportieren. Die Lederbeutel galten bereits für die Steinzeitmenschen als Hilfsmittel für die Nahrungssammlung, wobei die sie jedoch eher der Frau zuzuweisen war. Im Grundlegenden hat sich das bis heute nicht geändert. Es gibt zwar Handtaschen für IHN, jedoch hat sich das Accessoire für Männer in der heutigen immer noch nicht vollkommen durchgesetzt, weswegen viele Männer bis heute noch für die absolute Gleichberechtigung der Männerhandtasche in der Gesellschaft kämpfen.

Die Geschichte der Handtasche – ein kurzer Überblick

Mittelalter: In dieser Epoche wurden die ersten wahrhaftigen Taschen aus Leder und Stoff hergestellt, die vor allem von Männern getragen wurden. Sie befestigten sie meist am eigenen Gürtel, woraus sich später auch die Gürteltasche entwickelte. Die Frau begann im 15. Und 16. Jahrhundert ebenfalls Taschen für ihre Wertgegenstände zu gebrauchen. Entweder befestigte sie die Tasche an einer Kette und ließ sie herabhängen oder man trug üblicherweise kleine Taschen unter einem weiten Rock, die anhand eines Schlitzes zugänglich waren.


18. Jahrhundert: Zu dieser Zeit, ungefähr um 1790, wurden die ersten Moden der Handtaschen veröffentlicht. ,,Pompadour‘‘ und ,,Ridikül‘‘ (zu Deutsch ,,lächerlich‘‘) waren die ersten wirklichen Accessoires passend zur modischen Kleidung. Beide waren vergleichsweise winzig und könnten eher als Handgelenksbeutel gleichgesetzt werden, denn nur die wirklich nötigsten Dinge passten hinein. So verstaute Frau im Inneren beispielsweise ein Taschentuch, Puder oder ein wenig Riechsalz.


19. Jahrhundert: Während die früheren Jahrzehnte eher von beutelartigen Taschen geprägt waren, wurde um 1805 der Metallrahmen, der die Handtasche wesentlich praktischer machte. Daraufhin wurden, auf Nachfrage der Menschen, ebenso strapazierfähige Taschen mit Tragegriffen hergestellt, um beispielsweise Reisen standhaft zu bleiben. So wurden größere, kofferartige Taschen aus Leder mit Schnappverschluss hergestellt, woraufhin die Handtasche sich endgültig als Accessoire in der Damenwelt etablierte.


20. Jahrhundert: Der Erste Weltkrieg verursachte, dass Leder knapp und teuer wurde und sämtliche Modehäuser ihre Herstellung mit Baumwolle fortsetzten. Seit den 1920er Jahren nahm der Gebrauch von synthetischen Materialien enorm zu und auch die Erfindung des Reißverschlusses der kanadischen Armee wurde mitübernommen. Weiterhin entstanden eine Vielzahl an Neuschöpfungen, wie Etui-Taschen ,,Pochette‘‘ etc. In den darauffolgenden Jahrzehnten schufen Designer, wie Gianni Versace, Schiaparelli oder Yves Saint Laurent viele Handtaschenkollektionen aus den verschiedensten Materialien, die die Modewelt bis heute noch prägen. Heutzutage gibt es eine große Vielfalt der Handtasche in verschiedenen Variationen.


Die Handtasche heute - Der Handtaschentick einmal konkret erklärt

Ein äußerst häufig vorkommendes Phänomen bei vielen Frauen und einigen Männern ist der Handtaschentick. Aber warum eigentlich gerade Handtaschen und nicht Hosen oder Pullover? Psychologen zufolge würden Handtaschen, Schuhe und Schmuck es keiner Frau übel nehmen, wenn man wieder einmal fünf Kilo mehr Gewicht drauf hat und stehen einfach jedem. Daher werden beim Kauf einer Handtasche auch so viele positive Emotionen freigesetzt. Außerdem ist die Handtasche auch einfach ein treuer Alltagsbegleiter, in dem wir stets unser halbes Zuhause mittransportieren. Von Kosmetika bis zum lange verschollenen Kugelschreiber lässt sich in einer Handtasche alles wiederfinden.

 

Fazit

Die Handtasche ist ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und spiegelt den Geschmack und die Einstellung des Trägers wieder. Das war jedoch nicht immer so, denn die Handtasche hat eine lange Entwicklung vom Gebrauchsgegenstand zum modischen Accessoire und letztendlich heute, beidem vereint, durchgemacht.