Verbrechen gegen die Menschlichkeit - von der Politik akzeptiert




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Die Wahrheit über die humanitäre Katastrophe in Äthiopien

Verbrechen gegen die Menschlichkeit - von der Politik akzeptiert

In meiner Schulzeit, also schon vor über 30 Jahren, haben wir gelernt, dass der Brunnenbau in den afrikanischen Trockengebieten nicht zu einer dauerhaft besseren Versorgung der Menschen mit Wasser führt, sondern dass dadurch der Grundwasserspiegel abgesenkt wird und sich die Trockenheit dadurch immer weiter ausbreiten kann. In Verbindung mit der drohenden Klima-Erwärmung eine beängstigende Vorstellung.

Seit über 30 Jahren kann ich mich auch daran erinnern, dass wir von Hilfsorganisationen um Spenden gebeten werden, um die Folgen der Trockenheit und der daraus resultierenden Hungersnöte zum Beispiel in Äthiopien zumindest ein wenig zu mildern. Sieht man aber in die Broschüren und Geldverwendungsdokukmente der Hilfsorganisationen, dann wird man immer wieder darauf stoßen, dass auch heute, 30 Jahre nachdem wir in der Schule über diese Unsinnigkeit gelernt haben, immer noch am Brunnenbau festgehalten wird, obwohl die genannten Folgen absolut logisch nachvollziehbar sind.

Seit über 30 Jahren zahlt die ganze Welt und trotzdem verhungern und verdursten in Afrika Millionen von Menschen. Auch im Moment sind wieder rund 12 Millionen Menschen, allein in Äthiopien betroffen. Eine unbeschreibliche humanitäre Katastrophe, wird uns von Politik und den Hilfsorganisationen mit Hilfe von Massenmedien und Internet eingehämmert.

12 Millionen Menschen sind vom Verdursten und Hungertod bedroht, und das, obwohl 90% des gesamten Nil-Wassers als Regen in Äthiopien vom Himmel fällt. Aber die Menschen dort dürfen das Nil-Wasser nicht nutzen, weil Ägypten (75%) und der Sudan (25%) das Wasser seit 1959 per Vertrag unter sich aufteilen, obwohl es insgesamt 10 Nil-Anrainerstaaten gibt. Aber das vom Westen als Stabilisator im nahen Osten hofierte, und auch deshalb hoch gerüstete Ägypten droht damit, dieses 'Wasser-Recht' zur Not auch mit militärischer Gewalt durchzusetzen. Was sollte da ein ausgemergeltes, zerschundenes Äthiopien entgegen setzten?

Und die ganze Welt hält still und lässt uns im Glauben, die Menschen dort stürben aufgrund der natürlichen menschenfeindlichen Gegebenheiten. Dabei stecken ganz andere Faktoren dahinter:

  • Der Egoismus und die Menschenverachtung zweier Staaten (Ägypten & Sudan)
  • Der Egoismus und die Menschenverachtung vieler Hilfsorganisationen, die sich durch das Verschweigen der Wahrheit lukrative Einnahmen sichern
  • Zweifelhaftes und menschenverachtendes Taktieren der Politik zum scheinbaren Vorteil westlicher Industriestaaten (Frieden im nahen Osten) obwohl die dortigen Streithähne schon fast eben so lange jegliche Bemühungen um echten Frieden verweigern.

Das sind die wirklich Schuldigen an dieser humanitären Katastrophe und die Wahrheit, die Information ist der größte Feind solcher Unmenschen. Ändern wird sich nur etwas, wenn die Wahrheit verbreitet und die Schuldigen genannt werden. Und die Wahrheit zu verbreiten, daran kann sich jeder ganz einfach beteiligen. Der Druck der Öffentlichkeit kann vieles erreichen.

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PS: Kann mir jemand erklären, warum wir in der Lage sind, den kompletten Weltbedarf an Mineralöl/Erdöl quer durch Afrika und über die ganze Welt zu transportieren (Jahres- Weltbedarf 3,82 Milliarden Tonnen in 2009), wir aber mit Milliarden an Spendengeldern und Milliarden Entwicklungshilfezahlungen der Staaten angeblich nicht in der Lage sind, täglich 2Liter Trinkwasser für die 3 Mrd. Menschen bereit zu stellen, die keinen Zugang zu ausreichend sauberem Trinkwasser haben (das wären nach Adam Riese nur rd. 6 Millionen Tonnen). Versickert das Geld etwa in zweifelhaften Kanälen?

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