Was, außer Blicke, ziehen Sie im Rest des Sommers an?
Was, außer Blicke, ziehen Sie im Rest des Sommers an?
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Schon über 60 Jahre zweigeteilt

Was, außer Blicke, ziehen Sie im Rest des Sommers an?

Nicht mehr wegzudenken von den Stränden und aus den Schwimmbädern ist der zweigeteilte Badeanzug: Der Bikini. Aus der Sprache der Ureinwohner übersetzt heißt Bikini: „Das Land der vielen Kokosnüsse“. Besonders seit den wilden 1960er Jahren hat der Bikini das Herz der modernen und modebewussten Frauen (und Männer) erobert. Noch 1965 wurde in München eine Schülerin von einem Gericht zu sechs Tage Putzen im Altenheim verurteilt, weil sie mit nichts als einem Bikini bekleidet durch die Stadt spazierte. Doch trotz aller Verbote und Warnungen setzte sich der Bikini in der Bade- und Modewelt durch.

Die Dreiecke aus Stoff verdanken ihren Namen dem Bikini – Atoll. Dort fand 1946 ein Atombombenversuch der Amerikaner statt. Der Stoff des Ur-Bikinis, der im Juli 1946 in Paris gezeigt wurde, war mit Zeitungsausschnitten über den auf dem Bikini-Atoll stattgefundenen Atombombenversuch bedruckt. Mit dieser Provokation kam der „Stofffetzen mit Schnüren“ zum Namen Bikini.

Heute gibt es keinerlei Beachwear – Kollektion mehr ohne Bikini. Bezüglich Stoffe, Materialien und Schnitte hat sich aber in den vergangenen Jahren sehr viel verändert.
Bikini, Tankini, String und Push-ups sind die Zauberwörter, wenn es darum geht einen perfekte Sitz und eine perfekte Figur zu zeigen. Sogenannte durchscheinende Modelle versprechen sogar eine nahtlose Bräune.

Während das Oberteil des Tankinis noch einen Teil des Bauches bedeckt, wird beim Triangel – Bikini die Brust von zwei Dreiecken (Triangel) bekleidet. Mit den sportlich eleganten Bügel – Bikinis sieht man nicht nur gut aus, man kann sich auch problemlos bewegen, ohne das etwas rutscht oder verrutscht.

Relaxen am Strand, sportliche Aktivität beim Beach – Volley – Ball oder Frisbee: Im farbenfrohem und modernen Bikini ein pures Vergnügen. Der Bikini zieht nicht nur Sie, sondern auch Blicke an.