Wie Sie den Umzug überstehen




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Wie Sie den Umzug überstehen
Umzugskarton

Egal, ob es der Auszug aus dem vertrauten Familienhaus in eine neue WG oder ein arbeitsbedingter Ortswechsel ist. Jeder steht einmal vor dem Punkt, wo er seine Sachen packen muss.

 

Das klingt nicht nur anstrengend, dass ist es auch. Denn wenn es wirklich so weit ist, heißt es, dass man sich von Dingen trennen, schwere Kartons schleppen, und im neuen Zuhause auspacken und einsortieren muss.
So ein Umzug benötigt immer eine ausreichende Planung, wenn es nicht schief gehen soll. Der folgende Text verrät Ihnen unter anderem, was Sie im Allgemeinen bei einem Umzug beachten sollten, was für Materialien sinnvoll sind und wie Sie am besten Packen. Diese kleinen Tipps sollten Ihnen helfen, den Umzug mit etwas weniger Stress, zu überstehen.

Planen und Vorbereiten

Überlegen Sie sich früh genug, wie viele Helfer Sie für den Umzug benötigen und für wie lange. Wie viele Tage müssen Sie sich Urlaub nehmen, um den Umzug durchzuführen? Planen Sie lieber mehr Zeit und Helfer ein, denn ein Umzug dauert meistens länger als erwartet. Sie sollten sich Gedanken darüber machen, wo Sie anfangen möchten und was Sie als erstes einpacken möchten. Vergessen Sie dabei nicht, dass Sie einige Dinge, wie Zahnbürste, Kochutensilien, etc. die nächsten Wochen und Tage noch brauchen. Ist der Käsehobel, den Sie seit 10 Jahren nicht genutzt haben, tief im Karton versteckt, werden Sie ihn plötzlich dringend brauchen! Ganz nach Murphys Gesetz: Dinge, die immer da waren und die man nie benutzt hat, sind auf einmal weg, wenn man sie braucht. Also fangen Sie mit dem Packen von Gegenständen, die sie noch brauchen, nicht zu früh an. Beginnen Sie am besten zwei Monate vor dem Umzug im Keller oder Dachboden. Eine Woche vor dem Umzug, sollten Sie dann mit ihrer eigentlichen Wohnung fertig sein. Verstauen Sie alle Dingen die Sie oft benutzen, erst in den letzten Tagen in einem sogenannten Überlebenskarton.

Ausmisten

Auch wenn es schwer fällt, müssen Sie sich von Dingen trennen, die Sie nicht mehr brauchen. Auch wenn Sie fest der Meinung sind, dass sie bestimmt von ganz großem Nutzen für Sie sind. Nein! Raus damit. Wenn Ihnen die Trennung von diesen Gegenständen so schwer fällt, denken Sie doch einfach daran, wie viel Spaß Sie beim Shoppen von neuen Klamotten und Geschirr haben werden.

Packen

Gut gepackt, ist doch die halbe Miete. Doch dafür brauchen Sie richtiges Material. Verabschieden Sie sich von der Idee, Dinge in Körbe oder andere Behälter zu stopfen. Es führt kein Weg um Umzugskartons. Die kosten zwar Geld, haben aber doch viele Vorteile. Sie sind super stapelfähig, haben eine einheitliche Große, sind gut und sicher zu tragen, sowie zu transportieren, sehr belastbar und wieder verkäuflich. Viele Firmen bieten Kartonagen zum Verkauf an und diese werden dann direkt zu Ihnen gebracht. Planen Sie von vorne herein doppelt so viele Umzugskartons ein, als die denken zu Brauchen. Alles was irgendwie in einen Karton passt, kommt auch in den Karton. Es ist viel zu aufwändig eine Vase für sich zu tragen und bruchfest zu transportieren, als sie in einen Karton zu tun und gut auszupolstern. Füllen Sie die Kartons nicht bis zum Rand und überschreiten Sie die 20 Kg Grenze nicht. Denken Sie daran, jemand muss den Karton auch noch tragen können. Schwere Sachen sollten Sie nach unten packen und leichte Gegenstände darüber. Alles was in einem Schrank ist, kommt in ein und denselben Karton, so sparen Sie sich Zeit beim Auspacken. Zeitungspapier eignet sich nicht sehr gut zum Einwickeln, da die Druckerschwärze abfärben kann und ihre Gegenstände somit beschmutzt. Nehmen Sie lieber Packpapier zum Einpacken und ganz wichtig: Beschriften Sie jeden Karton!

 

Sobald Sie und ihre Umzugshelfer alle Kartons aus der Wohnung geräumt haben, vergewissern Sie sich, ob Sie nicht Etwas vergessen haben. Gehen Sie durch ihre ganze Wohnung, schauen Sie in allen Schränken, unter allen Tischen, in jeder Ecke nach, ob Sie auch wirklich alles mitgenommen haben.