Zecken




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Zecken und Zeckenschutz bei Hunden

Zecken
Im Sommer muss man vermehrt auf Zecken achten!

In diesem Artikel dreht sich alles um Zecken, die fiesen Blutsauger bei Hunden und anderen Haustieren. Welche Zeckenarten gibt es in Deutschland? Welche davon sind für den Hund und sogar den Menschen gefährlich? Und wie kann man sich wirksam gegen Zecken schützen?

Zecken bei Hunden können gefährliche Krankheiten übertragen und die Lebensqualität sehr stark einschränken. Daher sollte Zeckenbefall bei Hunden effektiv bekämpft werden. Für den Erfolg ist entscheidend, dass der Hund nach einem Spaziergang auf Zecken untersucht und bei Befall der Parasit entfernt wird. Verschiedene Präparate, die es im Handel gibt, versprechen zusätzlich Erfolg bei der Bekämpfung. Es sind Spot-on Präparate, die dem Hunden zwischen die Schulterblätter geträufelt werden und sich auf der Haut des Tieres verteilen. Eine regelmäßige Anwendung ist allerdings erforderlich, um weitestgehend den Zeckenbefall bei Hunden auszuschließen. Denn trotz Behandlung können einzelne Zecken auf den Hund übergehen und ihn mit Krankheiten infizieren.

Die Krankheiten und die Verläufe gestalten sich sehr unterschiedlich und hängen davon ab, von welcher Zecke der Hund befallen wurde. Die verbreiteste Zecke ist, neben der Auwaldzecke, der Holzbock.
 

Zecken

Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden

Der Zeckenbefall bei Hunden durch den Holzbock ist für das Tier sehr gefährlich. Denn durch die Erreger, werden die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Borreliose übertragen, die auch für den Menschen sehr gefährlich werden kann. Für Menschen gibt es einen Impfstoff gegen FSME, der aber für Hunde nicht zugelassen ist.

Bei Borreliose sieht es anders aus. Hier gibt es einen Impfstoff, der dem Hund verabreicht werden kann. Je nach Region ist die Ausbreitung der Krankheit unterschiedlich und liegt zwischen 5 und 10 Prozent. Der Krankheitsverlauf ist sehr unspezifisch und beginnt mit Appetit- und Antriebslosigkeit, gefolgt von Fieber. Später kommen Gelenkentzündungen hinzu, die die Bewegungsfreiheit des Hundes stark einschränken und große Schmerzen bereiten. Das Herz, die Nieren und das Nervensystem werden von der Borreliose in Mitleidenschaft gezogen. Langwierig ist die Behandlung, wenn durch Zeckenbefall bei Hunden diese Krankheit ausgelöst wurde. Auch nach überstandener Infizierung bleibt das Immunsystem geschwächt. Der Hund kann jederzeit wieder erkranken. In Deutschland gibt es mittlerweile verschiedene, wirksame Impfstoffe, die den Hund vor den Bakterien der Borreliose schützt.

Der Biss der Auwaldzecke überträgt auf den Hund die Babesiose. Sie wird auch als Hundemalaria bezeichnet. An der leichten Marmorierung auf dem Körper erkennt man die Auwaldzecke, deren Entwicklungszeitraum sich über 1 – 1,5 Jahre erstreckt.
 

Vorbeugende Maßnahmen gegen Zecken

Einem Zeckenbefall bei Hunden und der damit verbundenen Erkrankung kann insofern vorgebeugt werden, wenn das Tier regelmäßig auf Zecken untersucht wird. Die Hauptzeit für Zecken liegt in den Monaten zwischen März und Oktober. Der Holzbock wird aber schon bei Temperaturen um die 10 Grad aktiv und geht auf die Haustiere über. Die Zecken können nur überleben, wenn die klimatischen Bedingungen stimmen. Sie lieben feuchtes, warmes Klima.

Um den Hund zu schützen, sollten einige Dinge beachtet werden:


• Wenn Zeckenbefall bei Hunden vorliegt, müssen diese so schnell wie möglich entfernt werden. Es ist darauf zu achten, dass die gesamte Zecke entfernt wird, da sonst Entzündungen und Hautveränderungen entstehen.
• Die meisten Erreger werden erst einige Stunden nach dem ansaugen übertragen. Der Holzbock überträgt die Krankheitserreger direkt beim ersten Biss.
• Die Zecke darf bei der Entfernung nicht gequetscht werden. So wird verhindert, dass die Erreger ins Blut gelangen.


Weitere Möglichkeiten um Zeckenbefall bei Hunden zu verhindern, bieten unterschiedliche Mittel, die es zu kaufen gibt. Dazu gehören Spot-on Präparate, Sprays und Zeckenhalsbänder. Jedes Mittel wirkt je nach Hund unterschiedlich. Generell gilt es zum Schutz des Tieres und der Umgebung, auf rein chemische Produkte zu verzichten. Da sollte man lieber zu Produkten mit biologischen Wirkstoffen greifen, wie zum Beispiel das Inuzid Spray gegen Zecken.

Neben unterschiedlichen Zeckenschutzmitteln gibt es auch verschiedene Hausmittel, die den Schutz gegen Zecken verstärken. Dazu gehört zum Beispiel Knoblauch, welcher in das Hundefutter gemischt wird und die Zecken vom zubeißen abhalten soll.

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