Zeitversetztes Fernsehen




Platz #113 in Kino & Fernsehen, #6249 insgesamt
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Zeitversetztes Fernsehen – ein Segen für alle

Zeitversetztes Fernsehen
Immer soviel Auswahl - was soll man nur gucken?

Ohne Fernsehen wäre für viele Menschen das Leben trist und öde. Im Jahr 2012 verbrachten die deutschen Bürger im Durchschnitt 220 Minuten pro Tag vor der Glotze. Den größten Anteil haben dabei die Jugendlichen, welche die meiste Zeit vor dem Fernsehapparat verbrachten. Dabei sind besonders die Sender gefragt, die Themen wie Musik, Gossip, Casting, Promi-Klatsch usw. im Programm haben. Bei älteren Leuten sind eher Sendungen gefragt, die einen gewissen Unterhaltungswert bieten oder sich mit politischen Themen auseinandersetzen. Nicht zu vergessen natürlich Dokumentationen, wobei hier Natur-/Tierdokus und historische Themen am meisten Aufmerksamkeit bekommen.

Segen des zeitversetzten Fernsehens

Für die berufstätige Bevölkerung ist das zeitversetzte Fernsehen, das von einigen Anbietern – wie z.B. Primacom – zur Verfügung gestellt wird, eine sehr praktische Funktion. Durch die Nutzung eines Receivers ist es möglich, das Programm anzuhalten und bei Bedarf zeitversetzt weiterzuschauen. Ist auf dem Receiver ein Sender eingeschaltet, so werden die letzten 90 Minuten aufgezeichnet. Bei einem laufenden interessanten Programm kann auf den Beginn der Sendung geschaltet werden. Eine weitere Möglichkeit ist, die Sendung zu unterbrechen, weil der Chef den Feierabend mit einem wichtigen Anliegen per Anruf stört oder die Nachbarn unerwartet vorbeischauen, um etwas zu besprechen. Nach dem Telefonat steigt man dann einfach an der gestoppten Stelle wieder ein und sieht sich die Sendung weiter an.
Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, eine Sendung zurückspulen zu können. Gerade bei Filmen oder Sendungen, in denen Dialekt gesprochen wird, kann das hilfreich sein. Man hat etwas akustisch nicht verstanden? Einfach zurückspulen und noch einmal anhören. Und das Schöne ist: Man kann das so oft machen, wie man möchte bzw. alles verstanden hat.

Die Aufzeichnung

Receiver, die zeitversetztes Fernsehen ermöglichen, verfügen in der Regel auch über eine Videorekorder, sprich Aufnahme-Funktion. Der Receiver speichert die Wunschsendung auf einer Festplatte ab – je nach Modell können sogar zwei bis drei Programme parallel aufgenommen werden. Das Abspielen einer Aufzeichnung hat den nicht unwesentlichen Vorteil, dass die Werbung übersprungen werden kann. Diese Möglichkeit besteht auch beim zeitversetzten Fernsehen, wenn man das Programm stoppt, derweil z.B. andere Dinge im Haushalt erledigt und man so der Sendung quasi einen zeitlichen Vorsprung gibt. Setzt man sich dann wieder vor den Fernseher, kann man die Werbung einfach vorspulen. Bei einem abendfüllenden Spielfilm mit ca. 120 Minuten Netto-Spielzeit bei einem Privatsender kann man ca. eine halbe Stunde einplanen (Quelle). Mit der richtigen Strategie können Berufstätige (und alle anderen natürlich auch) wertvolle Zeit einsparen bzw. für anderes nutzen und trotzdem die Lieblingssendung anschauen.

Das Archiv

Einige Sender bieten auch ein Archiv an, wo sich die Leute Fernsehsendungen aus den vergangenen Wochen und Monaten anschauen können. Wurde eine Sendung verpasst, so kann sie auf diesem Wege nachträglich noch angeschaut werden. Auch hier lässt sich die lästige Werbung problemlos überspielen.
Zeitversetztes Fernsehen bietet für die Werktätigen mehrere Vorteile. Jeder Nutzer muss natürlich für sich selbst die effektivste Möglichkeit finden, um dieses Angebot in vollem Umfang zu nutzen.