Zwangs Musterung mit Wehrpflicht abschaffen




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Deutschland ist pleite, ich muss nicht zur Musterung

Zwangs Musterung mit Wehrpflicht abschaffen
An die Hoden gepackt, Musterung

Aufgrund unserer knappen Staatsfinanzen muss viel Geld gespart werden und das bekommt auch die Musterung zu spüren. Es muss an Stellen gekürzt werden, die nicht sonderlich weh tun. Solch eine Stelle scheint eben die Bundeswehr zu sein. Unsere Kanzlerin Merkel hat verabschiedet, dass diese Pläne erarbeiten soll, sich auf 40.000 Mann zu verkleinern. Somit wäre die Zeit der Musterung für junge Männer endgültig vorbei, endlich können wir die Wehrpflicht abschaffen. Es wurden bei der Musterungsuntersuchung auch so bereits sehr viele junge Männer wegen gewisser Einschränkungen ausgemustert. Nun kann erwartet werden, dass es eine Berufsarmee geben wird, die Zwangs Rekrutierung wird somit abgeschafft und das ist für alle gut, die nicht zur Bundeswehr wollen. Was aber passiert mit dem Zivildienst? Dieser wurde sehr gekürzt und Stellen, für die eine lange Ausbildung notwendig ist, nehmen keine Zivildienstleistenden mehr an. Verschwindet mit der Musterung auch der Zivildienst? Vermutlich nicht, unser marodes Land kann es sich wohl kaum erlauben, auf diese billigen Arbeitskräfte zu verzichten. Es wird also vermutlich doch noch eine Musterung geben. Es wird nun die "Musterung" geben, ob man arbeitsfähig ist oder nicht. Wer arbeitsfähig ist, wird auch einen Zivildienst leisten müssen, soweit diese Vermutung.

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Foto: HAUK MEDIEN ARCHIV---Alexander-Hauk---www.bayern-nachrichten.de/pixelio.de

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Wie man bei der Musterung aussortiert wurde

Viele junge Männer wollten nicht Soldat werden. Es gibt hier verschiedene Möglichkeiten, um bei der Musterung ausgemustert zu werden, die in den letzten Jahren aber auch nicht mehr wirklich zogen. Wer früher erklärt hat, dass er homosexuell ist wurde ausgemustert. Homosexuelle wurden in der Bundeswehr nicht toleriert. Hier hat sich aber einiges getan und es soll sogenannte homosexuelle Kompanien geben dürfen. Wie weit sich dieses wirklich einbürgert bleibt fraglich aber immerhin werden bei der Bundeswehr auch immer mehr Frauen durch die Musterung angenommen. Dieses war Früher auch anders, die Zeiten ändern sich eben. Wer früher nicht zur Bundeswehr wollte, der konnte bei der Musterung auch einen auf Drogen positiven Urintest abgeben. Wer somit Drogenabhängig ist, kann keine Waffe handhaben und ist untauglich. Dass Alkohol eine schlimme Droge ist und bei der Bundeswehr oft viel getrunken wird ist dabei unerheblich, immerhin ist Alkohol die Volksdroge. Diese Technik, sich bei der Musterung raus bitten zu lassen ist aber im Laufe der Zeit mit Unannehmlichkeiten verbunden. Wer als Drogenabhängig gilt, der soll natürlich eine Therapie machen und kann auch kein Fahrzeug führen. (Und wer jeden Tag trinkt darf es dennoch? Wer nicht einmal bekifft gefahren ist, der darf es nicht?)Somit will man bei der Musterung nicht unbedingt als Drogenabhängig gelten, dieses würde den Eltern, Freunden und dem Arbeitgeber vielleicht auch sehr missfallen. Um Ausgemustert zu werden gibt es leider nicht den schmerzlosen Weg. Wer bei der Musterung durchfallen möchte, der muss halt einiges in Kauf nehmen oder von sich aus eingeschränkt sein.

Nach der Musterung schnell Zivildienst machen

In der jungen BRD war es nicht gerne gesehen, wenn man auf Wehrdienst Verweigerung machte. Aber die Bundeswehr ist aber immer kleiner geworden und auch deswegen wurde der Zivildienst eingeführt. Wer bei der Musterung nicht aussortiert wurde, der konnte sich noch für den Zivildienst entscheiden, somit ist es denen gegenüber nicht ungerecht, die durch die Musterung kommen. In den Anfängen des Zivildienstes musste man nach der positiven Musterung aber noch gewisse Gründe haben, weswegen man keine Waffe anfassen möchte und sich für die Wehrdienstverweigerung entscheidet. Es war nicht gerade einfach, den Zivildienst zu machen. Aber mit der Zeit gibt es immer mehr Zivildienststellen, es gibt Hilfen für die Kriegsdienstverweiger und es wird immer gesellschaftsfähiger, wenn man nicht zur Bundeswehr geht und den Wehrdienst verweigert. Somit verlor auch die Musterung mit der Zeit ihren Schrecken immer mehr. Wer nicht zur Bundeswehr wollte, der musste es auch nicht mehr. Es konnte einfach Zivildienst gemacht werden, wenn man in der Musterung bestanden hatte, die Wehrdienst Verweigerung musste akzeptiert werden.

Es hatte aber einen Nachteil, den Zivildienst zu absolvieren. Dieser dauert etwas länger als der Wehrdienst. Somit haben sich doch noch viele für die Bundeswehr mustern lassen, sie hatte vielleicht auch auf die zivile Arbeit keine Lust, die nicht gerade jedem liegt. Zudem bietet die Bundeswehr nach der Musterung gewisse Möglichkeiten, wenn es darum geht sich fort zu bilden oder einen Führerschein für LKWs zu machen. Die Bundeswehr wollte attraktiv bleiben.

Die Musterung gehört bald der Vergangenheit an

War es für viele in der Vergangenheit ein Horror, wenn sie zur Musterung mussten, so werden die jungen Erwachsenen es bald leichter haben. Wer zur Bundeswehr möchte, der kann sich bewerben. Wer es nicht möchte, der lässt es bleiben. Eine Musterung für alle wird es aber nicht mehr geben. Die Bundeswehr wird zukünftig so klein werden, dass sie keine Rekruten mehr durch die Zwangs Musterung rekrutieren muss, die Wehrpflicht wird abgeschafft. Es werden diejenigen genügen, die freiwillig kommen. Diese Freiwilligen werden natürlich auch durch eine Musterung geführt und wer ungeeignet ist, der wird nicht genommen, so, wie es bislang auch gewesen ist. Die Zumutung der Musterung, die nicht zur Bundeswehr wollen, bleibt jungen Männern zukünftig somit erspart.

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Marion Schmidt Es ist geschafft, der Wehrdienst ist jetzt Gott sei Dank abgeschafft. Eine sehr kluge Entscheidung unserer Politiker.
3 Wochen 6 Tagen