Zweithandys - darum brauchen wir sie




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Warum ein Mobiltelefon nicht reicht

Ein Handy hat sicherlich jeder. Viele besitzen sogar zwei oder mehr Mobiltelefone. Wofür sind diese sinnvoll?

Gründe für das Zweithandy
Ich habe mehr als ein Mobiltelefon. Der wichtigste Grund war die zeitweise bestanden habende Notwendigkeit, das Klönhandy vom SMS-Handy zu trennen. Es geschah nämlich vor einiger Zeit, dass uns während Telefonschichten im Callcenter (wir waren kein reines Callcenter, sondern eigentlich ein Kundenservicecenter und hatten somit auch Schriftbearbeitungsschichten) erlaubt war, in Anrufpausen SMS zu lesen und zu schreiben. Das Anrufen mit dem Mobiltelefon während der Arbeit war selbstverständlich weiterhin verboten. Ergo ergab sich die Notwendigkeit, ein vom Schackhandy getrenntes SMS-Handy zu erwerben und beide Nummern mit den entsprechenden Einschränkungen zu verbreiten. Außer am Arbeitsplatz ist die Trennung auch notwendig, wenn ich auf einer Zugfahrt einen Platz im Ruhebereich finde, denn auch dort kann ich nicht telefonieren, wohl aber SMS empfangen. Studierende können ihr Sprechhandy während der Veranstaltung abstellen und ihr SMS-Mobilfunkgerät eingeschaltet lassen.  Der häufigste Grund für ein zweites Mobiltelefon dürfte aber sein, dass Nutzer potentielle Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner mit unterschiedlichen Netzen haben und von allen günstig erreicht werden wollen.

Auch die Tarife legen ein Zweithandy nahe
Es gibt Handykarten, bei deren Tarifen nur die erste Gesprächsminute berechnet wird. Ebenso gibt es Tarife, welche besonders für Anrufe ins Ausland günstig sind. Alle nicht vergünstigten Gespräche sind bei diesen Tarifen aber teurer als bei Normaltarifen. Das heißt, die erste Minute kostet, wenn nur diese abgerechnet wird, überdurchschnittlich viel, so dass die entsprechende SIM-Karte für kurze Gespräche besser nicht verwendet wird. Gespräche ins Ausland sind mit ihr ebenfalls kostspielig, dafür gibt es ja die SIM-Karte mit Vergünstigungen für Auslandsgespräche, welchjene bei längeren Gesprächen im Inland wiederum teurer ist. Wer also sowohl gerne längere netzinterne oder ins Festnetz gehende Gespräche führt als auch oft ins Ausland telefoniert, benötigt für diese beiden Zwecke zwei unterschiedliche SIM-Karten. Theoretisch ließen sich natürlich die beiden Karten regelmäßig wechselweise in einem Gerät verwenden; aber der Austausch ist eher nervig, so dass zwei getrennte Handys sinnvoller sind.

Mit dem Zweithandy die Erreichbarkeit für den Arbeitgeber reduzieren
Wer ein Handy ausschließlich für die Erreichbarkeit durch den Arbeitnehmer verwendet, kann dessen Kosten von den Steuern absetzen, sofern er die ausschließlich berufliche Verwendung des Mobiltelefones gegenüber dem Finanzamt glaubhaft macht. Wichtiger als die steuerliche Absetzbarkeit des beruflich genutzten Handys ist aber, dass dessen Nutzer(in) sicherstellt, vom Arbeitgeber in der Freizeit nicht angerufen werden zu können. Ist zwar nicht immer gut für die Karriere, sichert aber die Privatsphäre in der Freizeit.

Das Schabbathandy
Im orthodoxen Judentum ist Telefonieren am Schabbat tabu, außer bei Lebensgefahr. Die meisten liberalen Rabbiner differenzieren jedoch zwischen der privaten und der beruflichen Nutzung eines Mobiltelefones und erlauben die Verwendung des Handys zu privaten Zwecken. Privat sind Gespräche aber nur, wenn auch nicht über geschäftliche Themen gesprochen wird. Die sicherste Möglichkeit, dieses zu erreichen, ist ein Schabbathandy, dessen Rufnummer nur Freundinnen und Freunde erhalten, die sich an das Verbot des Schnackens über geschäftliche Themen halten und nur zu privaten Zwecken anrufen. Natürlich gehört auch dieses Handy während des Synagogen-Besuches ausgeschaltet.

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