Alarmanlagen: Schutz des Eigentums durch Sicherheitstechnik




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Alarmanlagen: Schutz des Eigentums durch Sicherheitstechnik

Statistisch gesehen wird in Deutschland alle vier Minuten eingebrochen. Betroffen sind Privathaushalte und Unternehmen und die Zahlen steigen jährlich an. Allein in Bayern verzeichnete die Kriminalstatistik im Jahr 2013 einen Anstieg der Einbrüche von knapp 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ballungsräume wie München und Augsburg sind besonders betroffen. Dass es in rund 40 Prozent aller Fälle bei einem Einbruchsversuch blieb, liegt nicht zuletzt an einem gewachsenen Bewusstsein für die Sicherheitsrisiken. 

Höhere Risiken in den Wintermonaten

Einbrecher agieren bevorzugt im Schutz der Dunkelheit und in den Wintermonaten steigt aus diesem Grund die Zahl der Einbruchdiebstähle häufig sprunghaft an. Dabei wird es den Dieben nicht selten einfach gemacht, in Häuser, Wohnungen oder Büroräume einzudringen. Bereits ein angekipptes Fenster reicht Einbrechern aus, um sich binnen weniger Minuten oder gar Sekunden Zutritt zu den Innenräumen zu verschaffen. Auch Fenster und Türen mit einfachen Beschlägen halten geübte Diebe nicht davon ab, gewaltsam in Wohn-, Lager- oder Büroräume einzudringen. Besonders gefährdet sind neben Einfamilienhäusern Firmen und Unternehmen, die sich in Gewerbegebieten außerhalb der Innenstadt angesiedelt haben. Professionelle Sicherheitstechnik vom Spezialisten bietet vor diesem Hintergrund einen wirksamen Schutz.

Unterschiedliche Überwachungsarten

Grundsätzlich werden zwei Arten der Objektüberwachung unterschieden. Die kostspieligere Überwachungsart wird als Außenhautüberwachung bezeichnet. Dabei werden Türen und Fenster mit einem Alarmsystem gekoppelt, das ein Öffnen überwacht und einen Alarm auslöst, sobald ein unbefugtes Eindringen von Fremdpersonen registriert wurde. Bei der sogenannten Fallenüberwachung kommen Bewegungsmelder zum Einsatz, die Alarm schlagen, wenn ungewöhnliche Aktivitäten registriert werden. Bei dieser Form der Sicherheitstechnik wird allerdings erst eine Meldung ausgelöst, wenn sich Einbrecher bereits im Objekt befinden. Sinnvoll ist in der Regel eine Kombination aus beiden Überwachungsmethoden. Grundsätzlich gilt: Je größer das Objekt ist, desto höhere Anforderungen werden an die Sicherheitssysteme gestellt. In ein Gewerbeobjekt außerhalb der Stadtgrenzen sollte generell mehr in die Sicherheitstechnik investiert werden, als in den Schutz eines Einfamilienhauses in einer Wohnsiedlung. 

Alarmsysteme für jeden Anspruch

Dem individuellen Sicherheitsbedürfnis entsprechend gibt es auf dem Markt unterschiedliche Alarmsysteme. Generell wird zwischen dem Fernalarm und dem Externalarm unterschieden. Beim Fernalarm wird ein Einbruchsversuch unmittelbar an ein Sicherheitsunternehmen weitergeleitet, sobald die Sensoren ein unbefugtes Eindringen registrieren. Eine direkte Weiterleitung an die Polizei ist nur in Einzelfällen möglich. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes reagieren auf die Meldung und verschaffen sich vor Ort ein Bild. Beim Externalarm werden optische und akustische Warnelemente aktiviert, die in der Nachbarschaft Aufmerksamkeit erzeugen und gleichzeitig eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher besitzen. Dabei kann es sich um schrille Warntöne in Kombination mit leistungsstarken Scheinwerfern oder Rundumleuchten handeln. Die Warngeräte müssen so positioniert werden, dass sie für den Einbrecher nicht oder nur schwer zugänglich sind. Um Fehlmeldungen und Falschmeldungen zu vermeiden, sollten sich die Betreiber einer Alarmanlage vor der Inbetriebnahme genauestens mit den Funktionen vertraut machen.