Aquariumpflanzen - das sollte man wissen




Platz #119 in Selbermachen & Hobbys, #6019 insgesamt
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Aquariumpflanzen - das sollte man wissen
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Die Bedeutung von Aquariumspflanzen

Aquariumspflanzen dienen der Verschönerung des Aquariums. Daneben haben sie aber noch weitere Aufgaben. Sie schaffen ein gesundes Klima, wie auch eine Atmosphäre, die für Fische und andere Wasser Lebewesen einen guten Lebensraum schafft.
Durch Photosynthese, die unter Lichteinwirkung geschieht, erschaffen die Pflanzen Sauerstoff und verkleinern den Kohlendioxydanteil. Abgebaut werden auch Ausscheidungen. Das gleiche gilt auch für die Verbreitung von Krankheitserregern. Für die Fische sind die Pflanzen ein Rückzugsraum, ein Laichgrund und Reviergrenzen. Die Aquariumspflanze steigert so das Wohlbefinden der Fische und damit auch ihre Lebenserwartung.

Arten von Aquariumspflanzen

Aquarium Pflanzen sind Wasserpflanzen. Sie können in Vordergrund-, Mittelgrund- und Hintergrundpflanzen eingeteilt werden.

Vordergrundpflanzen sind üblicherweise von geringem Wuchs. Sie werden unmittelbar an der Frontscheibe gepflanzt und erlauben mit ihrer geringen Höhe genügend Schwimmraum über den ausgewachsenen Pflanzen. Hierzu gehören Moose wie das Aduncusmoos, Javamoos oder Mooskugeln. Es finden sich weiter Perlenkraut, Nadelsimse, Wasserkelche, Kubaperlkraut und viele mehr.

Mittelgrundpflanzen zeichnen sich durch einen höheren und ausladenden Wuchs aus als die Vordergrundpflanzen. Gemeinsam mit den Hintergrund- und Vordergrundpflanzen erschaffen sie im Aquarium eine gewisse Tiefe. Die Mittelgrundpflanzen dürfen nicht so groß sein, dass sie die Hintergrundpflanzen beiseiteschieben und ihnen das Licht rauben.
Typische Vertreter sind Pflanzen der Gattung Anubia. Daneben finden auch das Javafarn, Echinodoren und viele weitere Verwendung.

Die Hintergrundpflanzen dienen der Verdeckung der Geräte, die hinter der Wand angebracht sind. Sie zeichnen sich durch einen großen und oft auch ausladenden Wuchs aus. Die Pflanzen sollen bis zur Wasseroberfläche wachsen. Schnell wachsende Wasserpflanzen, die auch die Wasserwerte positiv halten, sind für dieses Ziel gut geeignet. Das Aquarium muss in seinen Dimensionen für die Pflanzen geeignet sein, damit schnell wachsende Pflanzen nicht an ihre Grenzen gelangen.

Typische Wasserpflanzen sind Pfennig- und Papageienblatt und viele mehr.
Im Aquarium können auch Solitärpflanzen angebaut werden. Sie sind meist größere Pflanzen, die rechts oder links von der Aquariumsmitte gepflanzt werden. Schon eine einzelne Aquariumspflanze kann gemeinsam mit Natursteinen eine harmonische Atmosphäre erschaffen. Online Shops wie Aquariumpflanzen.de bieten eine große Auswahl dieser Pflanzen an.

Was für das Gedeihen der Aquariumspflanzen zu beachten ist

Wichtig ist die richtige Beleuchtung die von der jeweiligen Pflanzenart abhängig ist. Der Aquarist sollte sich genau über das Licht, das die jeweilige Pflanze braucht, erkundigen. Oft wird auch eine Faustregel genannt. Rote Pflanzen heißt es, brauchen mehr Licht als andere Pflanzen. Die Wassertemperatur, die die Fische brauchen, ist auch für die Pflanzen geeignet. Eine Bodenheizung, die den Unterschied zwischen Wassertemperatur und Bodentemperatur verringert, beeinflusst auch die Nährstoffversorgung der Pflanzenwurzeln positiv.
Weil die Menge an Kohlendioxyd, die die Fische ausstoßen, nicht für die Pflanzen genügt, um ausreichend Sauerstoff zu produzieren, wird das Wasser regelmäßig ausgetauscht.
Das genügt aber nicht für alle Pflanzen. Daher muss eine Kohlendioxyd-Düngung stattfinden.
Der Eisenspiegel wird mit einer Messlösung gemessen und bei Bedarf ausgeglichen.
 

Bild: © Fritz Zühlke / pixelio.de




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