Bausparkassen in der Bankenkrise




Platz #32 in Finanzen & Versicherungen, #4269 insgesamt
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Was die Medien sagen ...

Bausparkassen in der Bankenkrise

In den Medien wird es immer deutlicher, viele Banken haben sich selbst in den Ruin gewirtschaftet. Wie aber sieht es mit den Bausparkassen aus? Bedarf es hier auch einem Rettungsschirm, um den Bankrott abzuwehren oder sind diese Banken nicht von der Bankenkrise betroffen? Spekulation hilft in diesem Fall nicht weiter. Betrachtet man die Faktenlage und die tägliche Arbeit einer Bausparkasse, so wird ersichtlich, dass diese nicht von der Krise betroffen sind.

Hausbank gegen Bausparkasse

Anders als die gewöhnliche Hausbank, auf welcher man ein Konto eröffnet und vielleicht ein Sparbuch angelegt hat, wirtschaften die Bausparkassen nach einem anderen Prinzip. Die Hausbank vermehrt ihr Geld meist durch Spekulationen an der Börse oder durch Staatsanleihen. Im Gegensatz dazu erwirtschaftet die Bausparkasse den größten Teil des eigenen Gewinnes aus den Anlagen der Bausparverträge und den damit eingenommenen Geldern. Vergleicht man beide Prinzipien bemerkt man schnell, dass die Bausparkasse über tatsächlich vorhandenes Geld verfügen kann, die Hausbank allerdings nur über Geld, welches sie im günstigsten Falle an der Börse gewinnen kann. 

Fazit

Die Bankenkrise wird nicht spurlos an den Bausparkassen vorbeigehen, da einige der Bausparkassen Tochtergesellschaften von Hausbanken wie der Sparkasse oder anderen sind. Die privaten Bausparkassen allerdings haben das deutlich bessere Los gezogen. Ohne eine Bank im Hintergrund können diese Kassen ohne größere Probleme durch die Bankenkrise kommen. 




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