Die 24-Stunden-Pflege - Betreuung rund um die Uhr




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Die heutige Gesellschaft

Menschen, die in zahlreichen Alltagssituationen Hilfestellung benötigen, erfordern besondere Aufmerksamkeit. Die heutige Gesellschaft, sowie die geschaffenen Strukturen machen es Angehörigen oftmals schwer, sich rund um die Uhr um ihre erkrankten Verwandten zu kümmern. Möchten diese jedoch nicht in einem Altersheim leben, gibt es zudem die Möglichkeit einer 24 Stunden Pflege.

Was macht die 24 Stunden Betreuung aus?

Diese ist zu jeder Uhrzeit für den Betroffenen da, unabhängig von der Tageszeit. Die pflegebedürftige Person kann in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben, während eine Hilfskraft im selben Haushalt übernachtet und dem Betroffenen somit für jeden größeren oder kleineren Notfall zur Seite steht. Oftmals stammen die Hilfskräfte aus osteuropäischen Ländern wie Polen, Ukraine oder der Tschechischen Republik. Die Betreuung hilft im Haushalt und im Umgang mit Lebensmitteln, wie zum Beispiel bei dem Einkauf und der Zubereitung der Mahlzeiten. Erkrankten wird bei dem Waschen und Bügeln der Wäsche geholfen sowie beim Aufräumen und Putzen. Darüber hinaus dürfen Angestellte des 24-Stunden-Pflege Dienstes (z.b. Ost-Profi) einfache Pflegearbeiten übernehmen. Hierzu zählen zum Beispiel Hilfestellung bei der Essensaufnahme, Körperhygiene, Hilfe bei dem An- und Ausziehen von Kleidung sowie beim Toilettengang. Je nach Zustand des Betroffenen können Pflegehilfen mehr oder weniger Hilfestellung leisten.

Eine weitere Leistung bezieht sich auf die emotionale Ebene. Häufig kommt es dazu, dass ältere Menschen sämtliche Kontakte verlieren, insbesondere, wenn sie schwer krank sind und vermehrt Hilfe bedürfen. Eine Hilfskraft ist nicht nur für Arbeiten im Haushalt und der Pflege zuständig, sie nimmt zudem Einfluss auf die Psyche des Betroffenen, indem sie tägliche Unterhaltungen möglich macht. Erkrankten wird die Option gegeben, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, von Erinnerungen zu erzählen sowie auch den Geschichten anderer Menschen zu lauschen.
Je nach Zustand des Erkrankten kann durch die Pflegeperson der Alltag menschenwürdiger gestaltet werden, wie zum Beispiel durch gemeinsame Spaziergänge, Gesellschaftsspiele oder Fernsehen. Im Gegensatz zu dem Personal aus Altenheimen, haben 24-Stunden-Kräfte viel Zeit und können diese voll und ganz in eine Person investieren, wodurch diese nicht zu bestimmten Zeiten hektisch umsorgt wird, sondern den gesamten Tag über Aufmerksamkeit erhält.

Worauf gilt es zu achten?

Der 24-Stunden-Dienst ist aufgrund seiner Intensität teuer, weshalb vor Wahrnehmung eines solchen Services darauf geachtet werden sollte, ob diese Behandlung Sinn macht. Menschen, welche über die Pflegestufe 0 verfügen, können oftmals durch den Besuch von Freunden, Verwandten und Nachbarn ausreichend unterstützt werden. Ab Pflegestufe 1 wird es komplizierter. Betroffene sind nicht mehr dazu fähig, mindestens zwei Verrichtungen im Bereich Körperpflege, Ernährung oder Mobilität selbstständig zu erledigen. Verweisen Verwandte auf eine erhöhte verfügbare Zeit sowie die Bereitschaft, dem Erkrankten regelmäßig unter die Arme zu greifen, lässt sich auch hier eine 24 Stunden Pflege problemlos vermeiden.


Ab Pflegestufe 2 ist eine fachgemäße Behandlung jedoch nicht mehr durch vereinzelte Besuche von Verwandten gewährleistet. Der Hilfsbedarf der Pflegestufe 2 liegt täglich bei 180 Minuten, der der Pflegestufe 3 bei 300 Minuten. Um die Sicherheit des Erkrankten nicht zu gefährden, sollte dieser die Möglichkeit haben, rund um die Uhr versorgt zu werden und das von Menschen, die sich in der Nähe befinden und den Notfall eigenständig erkennen. Dies wird lediglich durch eine anwesende Person, wie etwa einer Pflegekraft, oder durch einen Aufenthalt im Altenheim gewährleistet.