Die kräftige Arznei des Fluchens




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Die kräftige Arznei des Fluchens
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Die kräftige Arznei des Fluches

Ein satirisch aufrührerisches Gedicht,

aus einer anderen Sicht.

Schluss mit Friede Freude und Eierkuchen!

Endlich unter Ulk verbuchen.

Der Weg des geringsten Widerstand`s

ist gepflastert mit Schmach und Schand.

Schon Martin Luther der berühmte Christ

wusste, dass die Welt voller Teufel ist.

Er schaute dem Volk auf das Maul

und war im Fluchen gar nicht faul.

Welch` köstliche Arzenei

liegt in der Flucherei.

Es ist zum Haare-Ausraufen,

das Fass schon wieder am Übersaufen.

Nicht mal eine Tropfen Bier,

gibt es hier.

Himmel, Arsch und Zwirn,

Kruzefixsackerlot

und einen Rucksack voll Krötenkot.

Von den Grobschmieden des GLücks behämmert,

verläuft das ganze Leben belemmert.

Wo die Pflugschare rosten,

ernten Bauern die grössten Posten.

Sie machen einen Haufen Mist

und züchten darauf so manchen goldenen Kürbis.

Sie leben schon wieder wie Maden im Speck

und fressen den Kleinen so vieles weg.

Wer kennt nicht hierzulande

die bundestagsbunte Schönfärberbande.

Das Programm und Inhalt sind null und nichtig,

nur die bunter Verpackung ist wichtig.

Soll schon wieder am deutschen Unwesen

die ganze Welt genesen?

Wie lange leben wir noch hinterm Mond,

weil man uns mit der Wahrheit verschont.

Weg mit den vielen Millionen Spesen!

Wo bleibt endlich der eiserne Besen?