Die polnische adlige Familie Adamczewski, Wappen Pobog.




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Die polnische adlige Familie Adamczewski, Wappen Pobog.

Die polnische adlige Familie Adamczewski, Wappen Pobog.

Die polnische adlige Familie Adamczewski, Wappen Pobog.

Adamczewski Wappen Pobóg, genannt auch Adamczowski, Adamszowski, Adamczowicach, in der Provinz Sandomierz im Jahr 1460. Quelle: Bon. I 22

Franciszek Adamczewski wurde im Jahr 1790 zum Ritter geschlagen.

Wappenbeschreibung.

Pobog. In blauem Felde ein silbernes, nach unten geöffnetes Hufeisen, oben besetzt mit einem goldenen Kavalierkreuze; Helmschmuck: ein halb hervorwachsender Windhund mit einem Hals¬bande, an dem ein Hetzriemen ist. Über den Ursprung wird gesagt, dass es aus dem Wappen Zagloba entstanden sei: Von zwei Brüdern des Wappens Jastrzebiec, die im Streite lebten, erschlug der eine den anderen und floh. Wegen dieser Tat wurde ihm und seinen Nach¬kommen das Wappen Jastrzebiec abgesprochen und ein neues ver¬ändertes Wappen, das Wappen Zagloba auferlegt. Ein Brudersohn des Mörders ging nach Rom, um von dem Papste Verzeihung und Gnade, und zur Auslöschung der auf die Familie gewälzten Schande, eine Um¬änderung seines Wappens zu erbitten. Er erhielt eine solche dort, und gewährte der Papst ihm seine Vermittelung bei dem Könige Boleslaw Chrobry (1001 25). Als er nach Polen zurückkehrte, genehmigte und bestätigte der König dieses neue Wappen, dass er Pobog nannte (von pobozny = vonm). Man findet auch die Benennungen Poboze und Pobodze. Der Wappenempfänger war vermählt mit einer Ausländerin, die im Wappen einen Windhund führte, den er als Helmschmuck annahm. Der Stammort dieses Geschlechts ist wohl Pobodze im Lande Plock. Dieses Wappen führen die:
Adamczowski, Andrzejkiewicz, Baranski, Barberius, Benislawski, Bielicki, Bielski, Bromirski, Bronak, Bronakowski, Brzuchanski, Burzynski, Calowanski, Cebrowski, Cetkowski, Chominski, Cieklinski, Cieszkowski, Czenstkowski, Czetkowski, Czyzowski, Dabrowski, Dadzibog, Dluzewski, Dmochowski, Dmowski, Doschot, Duszewski, Duszynski, Dziengell, Elert, Faliszowski, Fedorowicz, Filemonowicz, Filipkowski, Filipowicz, Filipowski, Fryczynski, Gadzinski, Garlikowski, Gintowski, Goszczynski, Grabowski, Gumowski, Gurski, Gwozdecki, Horwat, Iskrzycki, Jamentowicz, Januszowski, Jastrzebowski, Jaworowski, Kalo, Kielanowski, Kierznowski, Kobylinski, Kobylski, Komorowski, Konarzewski, Koniecpolski, Kossobudzki, Kotlewicz, Krasnodebski, Krasnosielski, Krompole, Kruszynski, Kucicki, Kutlewski, Lakon, Lenartowicz, Lgannoski, Laniecki, Lawski, Lekawski, Malinowski, Mazurkiewicz, Miecznikowski, Miediwiedzki, Montowt, Muchowiecki, Nesterowicz, Nieczaj, Nieprski, Nieroszynski, Olszewski, Orzecki, Pagowski, Pakoszewski, Petelczyc, Petlinski, Pierzchalski, Pobozanin, Pocernacki, Polanowski, Pomarzanski, Popowski, Prusinowski, Radomski, Rato, Remiesz, Remiszewski, Rodkiewicz, Rokszycki, Rossocki, Rucicki, Ruszkowski, Rutkowski, Rymaszewski, Ryminski, Rzyszczewski, Sawaniewski, Spendowski, Stanislawski, Staniszewski, Strzeszewski, Studniarski, Suchodolski, Surgolewski, Sutkowski, Sutowski, Swietochowski, Szankowski, Szantyr, Szczepkowski, Szczesniewski, Szczesnowicz, Szczucki, Szeptycki, Szukszta, Szydlowski, Terczikowski, Tereykowski, Toloczko, Trzinski, Urecki, Wiekowicz, Wierzchowski, Wilkowski, Wodoradzki, Wolski, Woyczyk, Zadarka, Zajaczkowski, Zapolski, Zarzecki, Zdzieszynski, Zengonski, Zengwirski, Zeranski, Zeromski, Zgazdzinski, Zgliczynski, Ziolecki, Zurawski.
Abweichend führen dieses Wappen die Krasnodebski: anstatt des einfachen Kreuzes ein um einen Balken gestümmeltes Doppelkreuz, die Wiekowicz: kein Kreuz, unter dem Hufeisen ein Herz, besetzt mit einem mit der Spitze nach oben gerichteten halben Pfeil, als Heim¬schmuck drei Straußenfedern, die Szantyr: in geteiltem Schilde oben das Hufeisen, nicht mit dem Kreuze besetzt, sondern ein solches einschließend, unten das Wappen Rawicz, als Helmschmuck drei Straußenfedern, die Sutocki: unter dem Hufeisen noch ein kleiner, mit dem Kopfe nach oben gerichteter Fisch, als Helmschmuck drei Straußenfedern, die Brzuchanski, Nieroszynski und Petelczyc: das Hufeisen anstatt des Kreuzes mit einem halben, mit der Spitze nach oben ge¬richteten Pfeile besetzt, als Helmschmuck drei Straußenfedern, die Nieczaj: das Kreuz fehlt, unter dem Hufeisen ein nach oben gerichteter, unten gespaltener Pfeil in rotem Felde, als Helmschmuck drei Straußen¬federn, die Sawaniewski und Szankowski: das Hufeisen ist mit dem Kreuze besetzt, umschließt aber die aus dem Wappen Zagloba beibe¬haltene untere Hälfte des Säbels.