Dreizehn Tipps zum preiswerten Einkaufen




Platz #328 in Gesellschaft, #10430 insgesamt
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13 Einkaufstipps um Geldes zu sparen

Preiswertes Einkaufen ist nicht nur als Schnäppchenjagd ein Sport, sondern häufig angesichts einer knappen Haushaltskasse unvermeidbar. So ergänze ich meine Artikelreihe mit den dreizehn Tipps um einen Beitrag zum günstigen Einkaufen.

1. Mache Dir bei allen Wünschen zu sparen den Unterschied zwischen preiswert und billig bewusst. Weniger Obst im Müsli oder sich nach einem Jahr auflösende Kleidungsstücke sind ohne Zweifel billig – preiswert sind sie nicht. Beim Bekleidungsstück zahlst Du wegen der schlechten Qualität sogar drauf, da Du Dir nach einem Jahr ein neues Stück kaufen musst. Beim Müsli mit weniger Obst isst Du weniger gesund und mit weniger Geschmack.

2. Handelsmarken sind billiger als Markenprodukte und zumeist auch preiswert. Die einzelnen Märkte und Discounter können sich schlechte Qualität nicht leisten, so dass Du vernünftige Waren zu guten Preisen bekommst. Dass Handelsmarken immer günstiger als Markenprodukte sind, stimmt heute nicht mehr in jedem Fall. Gerade Premium-Handelsmarken sind häufig dem Preis zufolge ein Luxusgut – und unterscheiden sich teilweise nur durch die aufwändigere Verpackung von ihren preiswerteren Geschwisterprodukten.


3. Einerseits sind E-Books meistens ein paar Euro billiger als gedruckte Bücher, aber mir würde dabei die Möglichkeit zum Blättern fehlen. Bei Klassikern gibt es einfach ausgestattete, aber extrem günstige Reclam-Heftchen. Eine Alternative zum Buchkauf stellt das Ausleihen in der Stadtbibliothek dar, in den meisten Städten fällt nur eine geringe Jahresgebühr an.

4. Ein Einkaufszettel schützt Dich vor teuren Spontankäufen. Wenn Du Dich streng an diesen hältst, nimmst Du Dir aber auch die Chance, auf Sonderangebote zu reagieren. Darum ist es sinnvoll, einen Einkaufszettel mitzunehmen – aber auch, bei tatsächlich günstigen Waren davon abzuweichen.

5. Bei spontanem Gefallen etwas hochpreisiger Produkte greifst Du am besten nicht sofort zu, sondern schläfst noch eine Nacht über die Kaufentscheidung. Wenn Du das Produkt dann immer noch haben möchtest, kaufst Du es.

6. Verzichte nicht auf Gemüse oder andere gesunde Lebensmittel. Das dabei eingesparte Geld gibst Du anschließend für Medikamente aus.

7. Frage bei verschriebenen Medikamenten Deinen Apotheker oder Deine Apothekerin, ob es diese auch von einem Hersteller ohne Zuzahlung gibt. Der Arzt ist hierfür nicht der richtige Ansprechpartner, da er sich nicht mit Preisen befassen muss. Auf Deinem Rezept steht zwar ein Hersteller, den kann die Apotheke aber abändern.

8. Du kannst auch sparen, wenn Du zu Fuß zum Laden gehst oder das Fahrrad benutzt. Nebenbei sorgst Du auf diese Weise für ausreichende Bewegung.

9. Mitunter bekommst Du einen Mengenrabatt, wenn Du größere Mengen kaufst. Bei haltbaren Lebensmitteln ist das nützlich, bei verderblichen Produkten überneutralisieren die wegzuwerfenden Bestände Deine Einsparungen. Bei Süßigkeiten kannst Du ohnehin nur scheinbar Geld sparen: Wenn Du mehr im Haus hast, naschst Du mehr.

10. Das Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet nicht, dass ein Lebensmittel am darauf folgenden Tag verdorben wäre. Die meisten Produkte kannst Du einige Tage (Joghurt) oder auch Monate (Tee, Kaffee) länger verwenden. Das Einsparpotential besteht darin, dass einige Läden kurz vor dem MHD stehende Produkte vergünstigt verkaufen.

11. Sonderangebote sind nützlich und helfen beim Sparen. Allerdings sollte der Weg zu den verschiedenen Geschäften und der Zeitaufwand beim Einkaufen in einem sinnvollen Verhältnis zum Geldsparen stehen. Wenn Du dazu neigst, an der Kasse noch eine kleine Süßigkeit spontan mitzunehmen, führt der Gang in verschiedene Supermärkte ohnehin zu zusätzlichen Ausgaben.

12. Plastiktüten gehen ins Geld und sind nicht besonders umweltfreundlich. Nimm entweder eine Tasche mit oder suche Dir im Geschäft einen Karton. Ein solcher lässt sich sogar multifunktional verwenden: Du kannst im Laden darin die Sachen einsammeln und anschließend nach Hause tragen. (Wenn Du zu Fuß gehst, ist der Karton dem Einkaufswagen schon aus rein pragmatischen Gründen vorzuziehen: Du weißt, dass Du Deine gesamten Einkäufe tatsächlich tragen kannst).

13. Du wohnst neben einer Tankstelle mit großem Süßwarenangebot? Tolle Lage, welchjene zum intensiven Geldausgeben einlädt und viele Sparbemühungen zunichtemacht. Falls Du es ausnahmsweise mal nicht ohne spät gekaufte Chips aushältst: Es gibt auch Lekkerland-Eigenmarken. (Lekkerland ist der Süßwarenlieferant der meisten Benzinstationen).

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