Englischunterricht mit der Immersion-Methode




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Sandburgen bauen auf Englisch

kindergarten art Kunst im Kindergarten - Kindergarten Art -
flickr.com | ella novak

Wenn Kinder gemeinsam mit ihren Eltern den Urlaub im fremdsprachigen Ausland verbringen, kommen sie oft unverhofft mit ein paar Brocken Italienisch oder Französisch nach Hause. Eltern sind hingerissen, wie die Kinder fremdsprachliche Wortfetzen verinnerlichen. Im günstigsten Fall bietet das Hotel Kinderanimation auf Englisch beziehungsweise in der Landessprache. Beim Gespräch mit Erziehern und Spielkameraden erlernen die Kleinen die fremden Laute fast ganz von selbst. Sie richten die Aufmerksamkeit auf Töpfern oder Sandburgen bauen und imitieren die Laute der anderen. Auch wenn anfangs viele Wörter und Redewendungen falsch angewandt werden, macht das überhaupt nichts – das ist schließlich beim Erwerb der Muttersprache nicht anders. Das Erlernen von Vokabular und Grammatik geschieht in dieser Phase nach dem Prinzip Try & Error – und das mit großem Erfolg!

Sprachliche Hemmungen sind am Anfang ganz normal
Am Anfang des Aufenthalts haben die Kinder häufig unübersehbare Hemmungen beim Kontakt mit der ungewohnten Sprache. Gut ist es, wenn die Kleinen bereits Englisch im Kindergarten hatten und nicht ganz unvorbereitet mit den fremden Lauten konfrontiert werden. Wie erwartet favorisieren Eltern als erste Fremdsprache Englisch für Ihre Kinder, da dies unter verschiedensten Aspekten die Nummer 1 unter den Sprachen der Welt ist. Egal, ob Medizinstudium an der heimischen Uni, Surfurlaub auf den Malediven oder Business-Termin in New York – Englisch wird praktisch überall gesprochen und verstanden und so sollte es logisch sein, den Nachwuchs ein gewisses linguistisches Rüstzeug für das spätere Leben mitzugeben.

Immersion-Methode: bewährt beim Unterricht mit Vor- und Grundschulkindern
Was beim Sandburgen bauen am Strand funktioniert, sollte auch zuhause klappen. Eine erfolgreiche Methodik bei der frühkindlichen Didaktik im Fremdsprachenunterricht ist die Immersion-Methode. Sie hat sich beim Unterricht von Vorschulkindern als Methode der Wahl erwiesen. Ziel ist es auch hier, die jungen Urlauber beim Basteln, Werken und Werken in die fremde Sprache eintauchen zu lassen, so dass Wörter und Redewendungen unbewusst angenommen werden. Fakt ist auch, dass in jungen Jahren das Lernen von Fremdsprachen am einfachsten geht. Insofern können Eltern bereits frühzeitig die Basis für die Mehrsprachigkeit ihrer Kleinen legen. Da erstaunt es nicht, wenn später in der Schule dann Englisch das Lieblingsfach der Kinder wird. Auch bei Grundschulkindern setzt die moderne Didaktik auf das Lernen mit allen Sinnen. Daher kommen beim Sprachunterricht in dieser Altersgruppe Theaterstücke und handwerkliche Tätigkeiten wie das Werken zum Zuge.

Frühkindliches Erlernen von Fremdsprachen nach der Immersion Methode
Dass in einer globalisierten Welt das Erlernen von Fremdsprachen immer wichtiger wird, haben zahlreiche Eltern erkannt. Daher suchen sie gezielt nach Kindergärten und Grundschulen mit Fremdsprachenangebot. Den Politikern bleibt mit Rücksicht auf die nächsten Wahlen nichts anderes übrig als das entsprechende Angebot auszubauen. Dass in dieser Altersgruppe der Unterricht das Pauken von Grammatik im Frontalunterricht nicht das Mittel der Wahl sein kann, ist allen klar. Die Immersion-Methode berücksichtigt die urkindliche Instinkte wie Neugier und Spieltrieb, so dass das Erlernen der fremden Laute ganz von selbst geht. Die Kinder verwenden die Fremdsprache nach und nach mit immer ausgefeilterem Wortschatz und präziserer Grammatik. Kurz: Sie erlernen das Englische oder jede andere Fremdsprache ganz genauso wie ihre Muttersprache.




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