Erwerbsminderungsrente




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Erwerbsminderungsrente Beantragung

Erwerbsminderungsrente
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Für den Arbeitnehmer ist es nicht immer möglich die Zeit bis zur Rente voll durch zu Arbeiten. Gründe hierfür können sich in der angeschlagenen Gesundheit finden. Wer deshalb seiner Erwerbstätigkeit nicht mehr richtig oder gar nicht nachgehen kann, hat laut § 43 des Sechsten Sozialgesetzbuches Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Hierbei ist es jedoch notwendig, dass die im SGB vereinbarten Voraussetzungen erfüllt sind. Leider ist es für den Durchschnittsbürger nicht immer einfach alles genau zu verstehen, weshalb wir hier die wichtigsten Punkte verständlich für Sie darstellen.

Im Allgemeinen geht dem Anspruch auf eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit nicht nur die Erfüllung aller medizinischen Voraussetzungen voran. Es sollte vor allem alles richtig und korrekt mit der Versicherung abgeklärt worden sein. Hier gibt es schon eine Menge wichtiger Punkte zu beachten.

Zum allen darf die Regelaltersgrenze nicht überschritten worden sein, welche seit 2012 stufenweise auf 67 Jahre angehoben wird, und es muss eine volle oder teilweise Erwerbsminderung vorliegen. Darüber hinaus müssen 36 Monate lang Pflichtbeiträge für die versicherte Tätigkeit oder Beschäftigung in den fünf Jahren vor dem Eintritt bei der Erwerbsminderung. Wenn all diese Voraussetzungen korrekt erfüllt worden sind, gilt es nur noch eine Wartezeit von ebenfalls fünf Jahren zu überstehen.

Wie schon erwähnt ist bei dieser Rente die Erwerbsminderung ausschlaggebend. Das bedeutet, dass der genaue Grad der Leistungsfähigkeit festgestellt werden muss. Hierfür muss ein Arzt die Frage klären, ob das beim Patienten vorhandene Restleistungsvermögen die korrekte Ausübung der eigenen Berufstätigkeit auf dem Arbeitsmarkt zulässt. Auf eine 5 Tage Woche bezogen lässt sich das Ganze in drei Stufen aufteilen. Wer weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten kann, gehört der niedrigsten Stufe an, in die mittlere kommen alle, die drei bis sechs Stunden arbeiten können und alles über sechs Stunden in die höchste.

Wie man sieht, kann es sich als komplizierter herausstellen als zunächst geglaubt. Wer auf der sicheren Seite landen will, sollte sich nicht scheuen und viele genaue Informationen einholen. Manchmal empfiehlt es sich auch, sich von einem professionellen Berater helfen zu lassen. Denn sollte es mal zu einem Fall von Erwerbsminderung kommen, könnte das für den schlecht vorbereiteten unangenehme Folgen haben.

Wer mehr über dieses Thema erfahren möchte findet unter dem folgendem Link weitere Informationen: