Features für die Promotion von neuen Brands in neuen Märkten




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Features für die Promotion von neuen Brands in neuen Märkten


Ein persönlicher Brand ist der Traum von allen frischgebackenen Geschäftsleuten. Mit der richtigen Herangehensweise kann man es schaffen, ein „Power Brand“, ein „Love Brand“ oder sogar ein „führender Brand“ zu werden. Es ist nicht immer einfach, sich auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren, wenn man am wachsenden Markt andauernd neue Hot Spots sieht. Mit einem Brand positioniert man sich auf einem gewissen Teil des Marktes und festigt seine Marktposition.


Wer einen neuen Brand erschaffen und erfolgreich implementieren möchte, sollte sich unbedingt mit Marketingstrategien auseinandersetzen und sich am besten zusätzlich an einen Profi wenden. Bei der Erschaffung eines neuen Brands auf einem neuen Markt, den es bislang noch nicht gegeben hat, handelt es sich um einen vertikalen Wettbewerb. Ein vertikaler Wettbewerb erfordert eine besondere Herangehensweise. Im Gegensatz zu dem horizontalen Wettbewerb gibt es keine direkten Konkurrenten, die ähnliche Dienstleistungen oder Produkte anbieten. Aus diesem Grund muss durch das Produkt womöglich ein vollkommen neues Kundenbedürfnis entstehen und die endgültige Zielgruppe muss am laufenden Band neu definiert werden.


Wenn sich ein Software Studio zum Beispiel dazu entscheidet, einen Spielautomaten zu erschaffen und auf den Markt zu bringen, dann gibt es bereits eine Fangemeinde, die angesprochen werden kann. Es gibt Spieler, die zum Beispiel gerne „Book of Ra“ oder „Book of Ramses“ spielen. Ebenfalls gibt es bereits einen Markt. Spielautomaten gibt es in lokalen Spielhallen oder im Online Casino. Man müsste sich mit dem fertigen Produkt, das lizenziert werden muss, einfach an die Online Casinos wenden, die den Vertrieb in die Hände nehmen.


Sollte das Software Studio jedoch ein total neues Geldspiel kreieren, das keinen Spielautomaten darstellt und womöglich sogar nicht einmal unter die Kategorie „Glücksspiele“ fällt, dann könnten auf einmal vollkommen ungeahnte Probleme bezüglich des Vertriebs entstehen. Womöglich müsste man einen absolut neuen Markt aufbauen.
 

Einen neuen Brand kreieren

Ein Brand ist eine Marke, die sich ein Unternehmen für ein bestimmtes Produkt oder eine Produktpalette erstellt, um einen Markenwert zu erschaffen, der bei der Kundschaft langfristig im Gedächtnis bleibt. Ein Unternehmen kann durchaus mehrere Marken produzieren und vermarkten. Der Regel nach wird ein neuer Brand innerhalb von mehreren Jahren, abhängig von der Zielsetzung und der Marketingstrategie, aufgebaut. Bevor man endgültig anfängt, von einem neuen Brand zu sprechen, sollte wenigstens das Produkt, beziehungsweise die Produktreihe klar sein.
 

Markenidentität

Bevor es an den Marketingplan geht, sollte man sich überlegen, welche Markenidentität man gerne erschaffen möchte. Mit der Markenidentität orientiert man sich an dem Image, das man mit seinem Brand anstrebt. Welchen Mehrwert kann der Kunde von dem neuen Brand erwarten? Was wird versprochen? Welche interne und externe Werte vertritt die neue Marke? Was sind die wesentlichen Merkmale? Wie weit soll die Zielgruppe eingegrenzt werden?
 

Marktintelligenz

Mit seinem neuen Produkt oder der Idee des Produkts muss die Markt- und Konsumforschung betrieben werden. Bei neuen Produkten in einem neuen Markt, die über keine Analoge verfügen, bezieht sich die Marktintelligenz auf Schätzwerte. Man könnte zum Beispiel Meinungsumfragen in Auftrag geben, um Informationen zu dem grundlegenden Interesse der neuen Produkte zu bekommen. Es sollten ähnliche Märkte mit ähnlichen Produkten oder Dienstleistungen analysiert werden.
 

Markenpositionierung

Bei der Markenpositionierung mit einem neuen Brand arbeitet man an der erwünschten Markenwahrnehmung von der Sicht des Kunden aus. Die Markenwahrnehmung sollte im Idealfall identisch mit der selbst aufgestellten Markenidentität sein.
 

Markenerschaffung

Ein guter Brand verfügt über einen einprägsamen Markennamen, ein Logo, einen Slogan und weitere Merkmale, abhängig von der Art der angestrebten Vermarktung. Bei der Video- und Audio-Werbung empfiehlt es sich, zum Beispiel über einen kurzen Jingle oder über eine kleine Animation, die auf das Firmenlogo hinausläuft, zu verfügen. Grundlegend geht es darum, einen unverkennbaren Wiedererkennungswert zu erschaffen. Sehr empfehlenswert ist ein populärer Werbeträger, der den Lifestyle widerspiegelt, den man mit seiner Markenidentität verkörpern möchte.
 

Einen neuen Markt kreieren


In den meisten Fällen ist es sehr schwierig, einen neuen Markt zu erschaffen. Der Bedarf der Kundschaft ist in den bestehenden Märkten gut verteilt. Abhängig von dem Produkt, das unter dem neuen Brand vertrieben werden soll, muss möglicherweise ein absolut neues Bedürfnis erweckt werden. Selbstverständlich wird es viele Leute geben, denen das nicht gefallen wird und die als Konkurrenten auftreten werden. Sollte der neue Markt Potenzial haben, dann werden ganz schnell direkte Konkurrenten auftauchen. Wenn das Potenzial des neuen Marktes fragwürdig ist, dann werden bestehende Märkte, die ähnliche Zielgruppen ansprechen, alles dafür tun, dass der neue Markt möglichst unbemerkt bleibt und keine neuen Kunden abbekommt.
 

Marketingstrategie

Ein wichtiger Teil der Marketingstrategie ist die Markenstrategie. Strebt man eine Einmarkenstrategie oder eine Mehrmarkenstrategie an? Besonders bei der Erschaffung von einem neuen Markt bietet sich die Mehrmarkenstrategie sehr gut an. Dabei erschafft man sofort zwei verschiedene Brands mit einem ähnlichen Angebot und schickt sie in den direkten Konkurrenzkampf. Bekanntlicher Weise belebt die Konkurrenz das Geschäft.


Um schnell einen hohen Bekanntheitsgrad für vollkommen neue Produkte in einem neuen Markt zu erlangen, empfiehlt sich die Dachmarken- oder die Familienmarkenstrategie. Der neue Brand wird in Verbindung mit einer bereits bekannten Dachmarke oder einer Familienmarke vorgestellt. Das sorgt für Aufmerksamkeit von einem bereits bestehenden Kundenstamm, der positive Erlebnisse mit der Dach- oder Familienmarke verbindet.


Für diesen Anlass bietet sich ebenfalls ein Markentransfer an. Man nimmt einen bereits bestehenden Brand, den man für eine ähnliche Produktpalette aufgebaut oder von einer anderen Firma aufgekauft hat, und verbindet diesen mit dem neuen Produkt. Dabei sollte die Markenidentität des alten Produkts dem neuen Produkt entsprechen. Der alte Brand sollte in diesem Fall einen neuen Slogan erhalten. Möglicherweise könnte man sogar das Logo leicht modifizieren. Nach und nach kann ein neues Image aufgebaut werden.
 

Markteinführung


Einen vollkommen neuen Markt einzuführen ist nicht ganz so einfach. In den meisten Fällen wird man entweder vollkommen scheitern oder man stößt auf eine Goldgrube. Zumindest bei der Markteinführung wird man kurzfristig garantiert ein Monopol sein und einen guten Vorsprung zu der sich noch nicht entwickelten Konkurrenz haben. Der eigene Markenname könnte sich zu einem Wahrzeichen des neuen Marktes entwickeln. Zum Beispiel wird heute fast jede Suchmaschine umgangssprachlich „Google“ genannt. Es heißt nicht „etwas im Internet suchen“, sondern einfach „etwas googeln“.