Ferienparks in der Eifel: Die besonderen Reize der Vulkanseen




Platz #487 in Reisen, #7799 insgesamt
0

Die Eifel ist eine faszinierende Landschaft, die durch ihre Vielfalt besticht und in der sich schöne alte Orte mit malerischen Gässchen erhalten haben. Das Mittelgebirge, das ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges ist, bietet viele Möglichkeiten für einen interessanten und gleichzeitig entspannten Urlaub. Gute Unterkunftsmöglichkeiten und ideale Ausgangspunkte für eine aktive Erholungspause vom Alltag bieten die zahlreichen Ferienparks. So lädt das grandiose und unberührte Naturgebiet rund um Kronenburg zu abwechslungsreichen Wanderungen oder Mountainbiketouren ein, während Kronenburg selbst ein kleines mittelalterlich geprägtes Fachwerkjuwel ist. Eine besondere landschaftliche Attraktion sind die „Augen der Eifel“, die Seen oder Maare, die sich vor Jahrtausenden durch die vulkanische Tätigkeit gebildet haben. 

Von Vulkanen geformt: Maare und Wasserfälle

In der Eifel sind durch Vulkanausbrüche vor mehr als 11.000 Jahren etwa 75 Maare, als wassergefüllte Maarseen oder als Trockenmaare entstanden. Sie bestechen durch ihre oft kreisrunde Form und ihre einmalige Lage in der Landschaft. Außerdem bieten sie viele Freizeitmöglichkeiten. Der tiefste und größte Maarsee ist das Pulvermaar bei Gillenfeld – ein
Teil des Westeifler Vulkanfeldes. Es hat einen Durchmesser von 700 und eine Wassertiefe von 72 Metern und gehört neben dem Bodensee und den Voralpenseen zu den tiefsten Seen Deutschlands. Auf einem lückenlos erhaltenen Tuffwall (über 2 Kilometer lang) mit einer Stärke von bis zu 40 Metern und altem Buchenbaumbestand kann man das Pulvermaar umrunden, wobei sich immer wieder idyllische Blicke auf das Wasser ergeben. Das Ostufer wird im Sommer als Naturbad genutzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein weiteres wildromantisches Ausflugsziel ist der in Moos gebettete Wasserfall Dreimühlen bei Nohn, der als einer der interessantesten Wasserfälle in der gesamten Eifel gilt. Fast könnte man meinen, sich im Auenland von Herrn Tolkien zu befinden, tatsächlich aber handelt es sich um das nördlichste Kalksintervorkommen in Europa. Seit der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren pendelten hier drei aus Karsthöhlen austretende Quellwässer hin und her und haben seitdem eine 300 m lange und 100 m breite Sinterbank entstehen lassen. Beim Bau der Bahnstrecke nach Jünkerath im Jahr 1912 wurden die Quellbäche zusammengeführt, wodurch der Wasserfall Dreimühlen entstand. In Moospolstern bildet sich durch Ablagerung Kalksinter. Durch diesen ständigen Vorgang wächst der Wasserfall jährlich 8-10 cm in das Tal hinein. Von besonders bizarrer Schönheit ist die glitzernd vereiste Wasserpracht im Winter.

Mittelalterliche Dörfer als Ausgangspunkt – Kronenburg

Neben den naturgewaltigen Vulkanen haben unterschiedliche Völker und Kulturen im Verlauf der Jahrtausende in der Eifel ihre Spuren hinterlassen. An die Herrschaftsverhältnisse der letzten Jahrhunderte erinnert ein großer Schatz an eindrucksvollen Burgen, Schlössern, Klöstern und Kirchen. Malerische Dörfer und Kleinstädte bezaubern mit ihren Fachwerkhäusern und Stadtbefestigungen. Über einen besonders gut erhaltenen pittoresken mittelalterlichen Ortskern verfügt Kronenburg, nahe der belgischen Grenze. Der auf einem steil abfallenden Bergkegel gelegene Ort erhalten wurde 1277 erstmals urkundlich erwähnt. Das umgebende Kylltal ist eine der schönsten und urigsten Landschaften der Eifel. Überall treffen Besucher auf historische, kulturelle, geologische Besonderheiten und Naturschönheiten. Aus fast 600 Meter Höhe hat man einen herrlichen Blick ins Tal. Der Ferienpark Kronenburger See liegt traumhaft schön und bietet Jede Menge Sport-, Entspannungs- und Wassersportmöglichkeiten in nächster Nähe der sich trefflich in die Landschaft einfügenden Ferienhäuschen. 

Bildquelle: Flickr 
Foto 1:© Allie_Caulfield
Foto 2:© DymphieH
Foto 3:© Allie_Caulfield




Remove