Forelle räuchern- So wir es richtig gemacht




Platz #49 in Selbermachen & Hobbys, #9916 insgesamt
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Die Forelle ist nicht nur bei Anglern populär, sondern auch bei Köchen und Hobbyköchen. Der begehrte Speisefisch wird am liebsten geräuchert verzehrt und findet in verschiedenen Rezepten den passenden Platz. Und das Räuchern von Forelle ist gar nicht mal so schwer, denn selbst in den eigenen vier Wänden ist das Fischräuchern möglich. Dafür sollte man vorerst das passende Zubehör angeschafft haben, um auch gut losstarten zu können.

Die Forelle – ein beliebtes Räucherfisch

Die Forelle zählt zu den beliebtesten Fischarten, wenn es um Räucherfisch geht. Das zarte und saftige Fleisch der Forelle geht beim richtigen Räuchern auch nicht verloren. Europaweit zählen verschiedene Forellenarten in den Gewässern, wobei die Bachforelle beim Angeln und bei der Zubereitung oft geangelt wird. Sie macht sich durch ein bräunliches Aussehen mit schwarz-roten Punkten erkennbar. Jedoch ist dies von Umgebung zu Umgebung anders, sodass die Meeresforelle nicht nur größer ist, sondern auch eine eher silber-bläuliche Farbe besitzt. Da sich die Bachforelle für den häuslichen Gebrauch am besten eignet und auch beim Angeln selbst für Einsteiger gut zu fischen ist, verwenden wir die Bachforelle zum Räuchern.
 

Die Vorbereitung

Ob nun die Bachforelle selbst gefischt wurde oder in der Fischabteilung im Supermarkt frisch gekauft wurde, hängt von jedem selbst ab. Beide Varianten sind auf jeden Fall zum Räuchern gut geeignet. Für weiteres Zubehör wird ein Räucherofen und Räuchermaterial aus einem fachkundigen Angelshop benötigt. Unter Räuchermaterial versteht man folgendes:

  • Räuchermehl
  • Räucherchips aus Buchenholz
  • Räuchergewürz ( Im Fachmarkt schon gemischt erhältlich)

Neben den Zutaten zum Räuchern wird auch 1,5 Liter Wasser, ein Behälter, wo das Wasser hineingefüllt werden kann und 60 bis 80 Gramm Salz.
 

Das Räuchern

Fisch räuchern - Anleitung by NatuerlichLecker / youtube.com

Das Räuchern der Forelle ist gar nicht so schwer und auch für unerfahrene Hobbyköcher einfach zu machen. Schritt für Schritt sollten wesentliche Punkte beachtet werden:

  1. Als Erstes wird eine Salzlake zusammengerührt. Dazu benötigen wir nun den Behälter und füllen diesen mit 1,5 Liter Wasser (nicht kalt und nicht warm – ein genaues Mittelmaß) und 60 bis 80 Gramm Salz vermischt. Die Kiemen und Innereien der Forelle werden entfernt, die Forelle kurz abgespült und in die Salzlake gelegt. Zirka 12 Stunden muss die Forelle in der Lake einlegen, damit sich das Salz in den Fisch saugt. Wer den Fisch noch mehr Aroma hinzufügen möchte, kann dies auch tun. Das Salz dient lediglich als Grundlage und bekommt somit ein salziges Aroma.
  2. Nachdem 12 Stunden vergangen sind wird der Fisch aus der Lake genommen und mit einem Küchentuch abgetupft. Nun wird die Forelle auf ein Haken gespießt, damit er in einem luftigen Raum endgültig trocknen kann. Wichtig ist, dass weder Insekten, Hunden und eine direkte Sonneneinstrahlung gemieden werden. nach zirka zwei Stunden sollte der Fisch nun trockener sein und kann zum Räuchern vorbereitet werden.
  3. Der Räucherofen ähnelt einem kleinen Tischgrill mit Deckel und ist dementsprechend leicht zu bedienen. Der Räucherofen besteht aus dem Ofen selbst, einem Gitter und separate Heizquellen. Zunächst wird das Buchenholz auf den Boden gefüllt bis der Boden komplett bedeckt ist. Danach wird das Gitter über den Ofenboden befestigt und die Forelle auf das Gitter gelegt. Deckel drauf, die separaten Heizquellen anzünden und unter den Ofen stellen. Der Ofen besitzt ein Gestell mit Beinen, sodass die Heizquellen problemlos den Ofen gleichmäßig erhitzen.
  4. Nach dem eine Temperatur von 40° Grad erzielt wurde, wird das Gitter mit der Forelle kurz hinaus genommen und auf ein Arbeitsbrett gelegt. Vorsicht: Sowohl der Ofen, als auch der Rauch sind sehr heiß und nur mit großer Vorsicht zu bedienen. Nun wird das Räuchermehl und Räuchergewürz zum Buchenholz dazu gegeben. Das Gitter mit der Forelle kann wird in den Ofen hinein, um weiter geräuchert zu werden. Deckel schließen und 40 Minuten räuchern lassen.
  5. Eine Temperatur von 80°C sollte nicht überschritten werden, da der Fisch sonst zu dunkel und zu trocken wird. So bleibt er nach 40 Minuten räuchern schön zart und saftig. Sobald der Fisch abgekühlt ist kann der Kopf abgetrennt und samt Greten zur Schwanzflosse abgetrennt werden.

Die frisch geräucherte Forelle kann nun serviert werden und sollte nicht lange im Kühlschrank aufbewahrt werden. Denn diese Methode des Räucherns ist zum sofortigen Verzehr gedacht und hält den Fisch nicht lange frisch. Dennoch ist es eine sehr einfache Methode und ist auch geschmacklich deutlich besser.
 

Rezept für die geräucherte Forelle

Fischrezepte gibt es im Übermaß und sind vor allem durch die skandinavischen Ländern sehr beliebt. Auch die Forelle bietet geräuchert verschiedene Rezepte, die man einfach nachkochen kann. Am einfachsten verzehrt man den geräucherten Fisch als Fingerfood Snack.

Dazu braucht ihr:

  • 4 geräucherte Forellenfillets
  • 4 Mini Baguettes
  • 1 Handvoll klein gehacktes Schnittlauch und Petersilie
  • 2 Karotten
  • 1 Prise Zucker, Salz und Pfeffer
  • 150g Kräuterfrischkäse
  • 1 EL Sahnemeerrettich

Zuerst wird der Schnittlauch gewaschen und fein geschnitten. Danach kommen die Karotten, die gewaschen, geschält und geraspelt werden. Lauch, Karotten mit Zucker bestreuen, Salz und Pfeffer dazugeben, den Frischkäse dazugeben und alles verrühren. Anschließend werden die Baguettes waagerecht halbiert und mit weiterem Frischkäse bestrichen. Nach der Frischkäsenschicht, kommt der Karotten-Lauch-Petersilie Mix auf die Baguettes. Die Forellenfillets in kleine Stücke schneiden und mit Sahnemeerrettich und Schnittlauch servieren. Fertig ist der Fingerfood Snack mit eigen geräucherte Forelle.
 




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