Gepflegtes Aussehen im Job – Es muss nicht immer bieder sein




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Es gibt nur eine Chance für den ersten Eindruck – wer im Beruf erfolgreich sein möchte, der sollte auf ein gepflegtes Aussehen im Job achten. Für welchen Stil man sich hierbei entscheidet, hängt natürlich in erster Linie von der Branche ab, in der man tätig ist. Während man in konservativen Branchen, wie etwa einer Bank oder Versicherung, Zurückhaltung üben sollte, so kann man in kreativen Bereichen damit schnell bieder wirken. Dennoch gibt es gewisse Regeln, die branchenübergreifend gelten

Weniger ist mehr – Bloß nicht übertreiben im Joballtag

Grundsätzlich gilt im Berufsleben: Weniger ist mehr. Auffälliger Schmuck, gemusterte T-Shirts und bunte Tücher sollten daher nur in Maßen eingesetzt werden. Einfarbige Blusen oder T-Shirts und ein Schmuckstück reichen vollkommen aus. Wer zu wild kombiniert wirkt schnell unentschlossen. Gerade in führenden Positionen könnte man so durch sein Outfit schnell das Gegenteil von dem erreichen, was man eigentlich möchte. Das Gleiche gilt auch bei der Rocklänge. Vor allem in konservativen Berufszweigen sollte der Rock nicht über dem Knie enden und lieber etwas mehr verdecken als zu wenig. Im Büro hingegen darf der Rock auch ruhig kurz über dem Knie enden – jedoch nur, wenn man sich das auch leisten kann.

Auch das Nageldesign ist entscheidend

Gepflegte Hände und Nägel sind ein absolutes Muss im Job. Die Nägel sollten jedoch nicht nur sauber und gepflegt sein, auch das Nageldesign entscheidet über den ersten Eindruck. Für einen seriösen ersten Eindruck sollte man auf eine aufwendige Nailart verzichten und sich stattdessen für eine schlichte French Manicure entscheiden. Wer dennoch etwas Farbe wünscht, sollte schlichte Töne, wie etwa Nude oder Rose wählen. Knallige Farben oder rot lackierte Nägel wirken in vielen Bereichen unpassend und sind daher nicht gerne gesehen. Doch nicht nur das Naildesign, sondern auch die Länge sollte entsprechend angepasst sein. In Positionen mit Kundenkontakt, wie etwa der Bank, sollten die Fingernägel über dem Nagelbett nicht länger als drei Millimeter sein. Das gilt auch für Berufe, in denen gewisse Hygienevorschriften eingehalten werden müssen.

Saubere und gepflegte Schuhe runden jeden Auftritt ab

Das stilvollste Styling bringt nicht gewünschten Erfolg, wenn die Schuhe nicht zum Rest passen. Für einen optimalen ersten Eindruck sollten die Schuhe sauber und gepflegt sein und auch farblich zur Kleidung passen. Während früher bei Herren die Regel „No brown in town“ galt, wird die Farbe der Schuhe heute etwas lockerer gehandhabt. Wichtig ist jedoch, dass diese passend kombiniert wird. Braun und Schwarz sind noch immer ein Tabu und sollten nicht gemeinsam getragen werden. Für Frauen heißt es nicht nur die richtige Farbe zu treffen, sondern auch die passende Höhe. Auffällige High Heels sind in vielen Berufen ebenso unangebracht, wie gemütliche Sneakers.

In vielen Bereichen gilt außerdem, dass die Füße immer bedeckt sein sollten. Das bedeutet, dass man auch im Sommer die Schuhe nicht ohne Socken trägt. Das gilt natürlich auch für Frauen. Röcke und Kleider sollten daher auch bei über 25 Grad nicht ohne Strumpfhose getragen werden. Bedeckte Beine wirken nicht nur gepflegter, sondern vermitteln auch einen seriösen Eindruck.

Bildquelle: Flickr
Foto 1: © MIKI Yoshihito
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