Hartz IV und Co.: Wie unsere Gesellschaft Armut provoziert -




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und wie Betroffene ihre Würde bewahren

Hartz IV und Co.: Wie unsere Gesellschaft Armut provoziert -
Hartz IV und Co. Wie unsere Gesellschaft Armut provoziert

Erfolg = Reichtum? Können ALLE ALLES erreichen? Wegen elitärer Machtstrukturen entscheidet vor allem die soziale Herkunft. Da dies verleugnet wird, wachsen gesellschaftlicher Druck, Versagens- und Schuldgefühle, bis hin zu psychischen Erkrankungen.
Dieses Buch nennt mit nüchterner Klarheit die prägenden gesellschaftlichen Leitbilder in Deutschland. Diese haben zu einer Erfolgs- und Leistungsorientierung geführt, die nur ein Ziel hat: das Fehlen von Chancengleichheit zu verschleiern und den Menschen die alleinige Schuld an vermeintlichem Versagen einzureden.

Hartz IV kann inzwischen jeder und jedem passieren

Als erfolgreich gilt, wer viel hat und viel konsumieren kann. Wer wenig hat, der wird automatisch als erfolglos angesehen und an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Die Autorin hat selbst erlebt, dass die Wege ins Hartz IV-Dasein ganz und gar nicht gängigen Klischees entsprechen müssen. An Gewinnmaximierung orientierte gesellschaftliche Strukturen provozieren dies – wobei es inzwischen jede und jeden treffen kann!
Statt sich einreden zu lassen, versagt zu haben, sollten Betroffen erst einmal fragen, was ihnen die Gesellschaft überhaupt ermöglicht.
Doch das Buch möchte mehr: es wendet sich gegen die Verführungen im Konsumwahn des Kapitalismus und möchte zu etwas ganz Einfachem zurückführen: zur Zufriedenheit mit sich und dem eigenen Leben.
Dies ist der Klappentext der Veröffentlichung: “Hartz IV und Co.: Wie unsere Gesellschaft Armut provoziert – und wie Betroffene ihre Würde bewahren” von Britta Kanacher - mehr

Wie unsere Gesellschaft Armut provoziert

Hartz IV und Co.: Wie unsere Gesellschaft Armut provoziert -: und wie Betroffene ihre Würde bewahren

Hartz IV und Co.: Wie unsere Gesellschaft Armut provoziert -: und wie Betroffene ihre Würde bewahren

von: Books on Demand, Britta Kanacher
Amazon Preis: EUR 9,90 (vom 22. October 2013)



Realismus statt Revolution

Britta Kanacher ruft mit diesem Buch nicht zur Revolution auf, nicht, das Unmögliche zu versuchen, sondern mahnt zu Realismus: Statt sich – erste Stufe der grassierenden, sozial bedingten Depressionen unserer Zeit – einreden zu lassen, ein Versager zu sein, sollten Menschen, die plötzlich auf soziale Hilfen vom Staat angewiesen sind, sich erst einmal fragen, was sie bei ihren je individuellen Ausgangsbedingungen überhaupt erreichen können und was die wirtschaftliche Realität zu erreichen erlaubt. Meist bleibt danach nicht mehr viel Grund übrig, sich als Versager zu fühlen und schon gar nicht: dem Gefühl, schuld daran zu sein. Und wer in einem Willensakt die Kraft aufbringt, sich von den Verführungen des Konsums im großen Verkaufswahn des Kapitalismus freizumachen, der findet vielleicht zu etwas ganz Einfachem zurück: zur Zufriedenheit mit sich und dem eigenen Leben – auch als Hartz IV-Empfänger(in).

Die Veröffentlichung hat das Qindie-Siegel. Qindie steht für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen. Indie-Publikationen sind Veröffentlichungen, die ohne einen Verlag im Hintergrund veröffentlicht wurden. Mehr Infos unter: www.qindie.de

Das Buch mit dem Titel: Hartz IV und Co.: Wie unsere Gesellschaft Armut provoziert - und wie Betroffene ihre Würde bewahren gibt es für 4.99 Euro als E-Book oder für 9.90 Euro als Buch:

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Ein Video mit Textauszügen gibt es hier