Im Winter auf Mallorca




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Moderate Temperaturen und Mandelblüte locken Winterflüchtlinge

Keine Lust mehr auf den deutschen Winter? Verständlich, wer würde nicht gerne den nasskalten Winter Deutschlands gegen das gemäßigte Klima auf der Baleareninsel Mallorca tauschen. Was zunächst nach Träumerei klingt, muss kein Luftschloss bleiben: Viele Ferienhausanbieter bieten Ferienhäuser, Fincas und Appartements zur vergünstigten Miete über den Winter an. Wer mit der Fähre nach Mallorca reist, kann sogar den eigenen Wagen nutzen. Der Artikel gibt konkrete Tipps für das Vorhaben.

Das Winterwetter auf Mallorca

Das Wichtigste gleich zu Beginn: Schneefall auf Mallorca ist sehr selten. Man muss man also keine Sorge haben, Schnee schippen zu müssen. Meist liegen die Tageshöchsttemperaturen im Winter um die 15 Grad - Werte darüber sind durchaus möglich. Für den Nachtspaziergang sollte man sich angesichts von weniger als 10 Grad Celsius allerdings etwas wärmer anziehen.

Mallorca im Winterschlaf

Von Anfang November bis Ende März ist auf Mallorca Nebensaison (Achtung: gilt nicht für Weihnachten und Sylvester!). Die Baleareninsel ist in dieser Periode weitgehend frei von Urlaubern und gehört den rund 870.000 Einheimischen. Was sich auf den ersten Blick traumhaft anhört, kann manchmal ein wenig gespenstisch wirken. Aber die meisten Überwinterer würden wohl ohnehin kaum Gefallen an den nun teilweise geschlossenen touristischen Attraktionen der Partymeile finden.

Im Ferienhaus auf Mallorca

Selbstverständlich braucht man eine ordentliche Bleibe, wenn man auf der Insel überwintern möchte. Schließlich ist das Quartier nun Heimat für einige Wochen. Sowohl Ferienhäuser als auch Hotels sind zu dieser Zeit relativ günstig zur Langzeitmiete zu bekommen. Viele der Unterkünfte müssen auch im Winter unterhalten werden, das Personal ist ohnehin vor Ort. Den Betreibern ist in dieser Situation natürlich ein kleiner Umsatz lieber als gar keiner. Um den Preis ein wenig zu feilschen, kann nun - anders als zur Hauptreisezeit - durchaus erfolgreich sein. Für einen längeren Aufenthalt ist ein Hotel allerdings nur bedingt tauglich und meist auch deutlich teurer. Wer mehrere Wochen (oder gar Monate) auf Mallorca verbringt, wird die Möglichkeit zur Selbstverpflegung und das größere Platzangebot in einem Ferienhaus oder gar einer Finca bald schätzen. Die Annehmlichkeiten des Sommer-Hotelurlaubs (tägliche Zimmerreinigung, üppige Buffets, Animation) werden schnell als langweilig oder gar nervig empfunden. Eine denkbare Alternative zum Ferienhaus ist eine "richtige" Wohnung, etwa in der Hauptstadt Palma. Hier stimmt auch das kulturelle Angebot. Finden und Anmieten der Bleibe sind hier allerdings deutlich schwieriger, ein paar Spanischkenntnisse sind nicht verkehrt.

Unkonventionelle Anreise - Mit der Fähre nach Mallorca

Ebenfalls sinnvoll ist natürlich ein fahrbarer Untersatz für die gesamte Verweildauer. Die Insel bietet ja bekanntlich wunderschöne Ausflugsziele. Selbstverständlich kann man in der Winterzeit auch mit den Mietwagenverleihern über den Preis reden. Bei einer Reisedauer von mehreren Wochen ist aber auch die Anreise mit dem eigenen Wagen via Autofähre nach Mallorca eine denkbare Alternative. Dann muss man nicht mit dem Gepäck knausern und bekommt ein echtes Gefühl für die Entfernung. Auf der Strecke gibt es natürlich einige Highlights zu sehen, zum Beispiel die Metropole Barcelona, von wo aus auch die Fähre nach Mallorca startet.




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