Kredit für Spieler




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Darlehen für Spieler sind keine Lösung

Spieler verlieren auf Dauer gesehen, für pathologische Spieler reicht das eigene Einkommen nach einiger Zeit nicht mehr aus, so dass sie einen Kredit aufnehmen. Hinsichtlich der finanziellen Situation ist ein Kredit für Spieler jedoch der Knackpunkt, welcher leicht in die Katastrophe führt. Besser als ein Darlehen für Spieler aufzunehmen ist die Behandlung der bestehenden Spielsucht. Selbstverständlich sind die meisten Lottospieler ebenso wie viele Besucher einer Spielhalle Spaßspieler, die ihre Grenzen kennen und nur das Geld ausgeben, dessen Verspielen sie sich leisten können. Die hohe Anzahl an existierenden Spielhallen zwingt aber auch zu der Annahme, dass es sich bei einem Teil ihrer Besucher um pathologische Spieler handelt, die der Therapie und keiner weiteren Darlehen bedürfen. Den Dispositionskredit haben Spielsüchtige zumeist bereits frühzeitig zum Daddeln verwendet und oftmals ist das Girokonto über den eingeräumten Dispo-Kredit hinaus überzogen.

 

Nicht alle Spieler sind süchtig

Die Grenzen zwischen Spielen zum Spaß und der Spielsucht sind fließend. Wer einen Kredit zum Spielen aufnimmt, hat die Grenzlinie zur Spielsucht jedoch in jedem Fall überschritten, so dass die Ablehnung eines Darlehens für Spieler dem Spielerschutz dient. Banken haben logischerweise keine Informationen über eine möglicherweise bestehende Spielsucht ihrer Kunden; aber selbst eine entsprechende Kenntnis stellt im Regelfall keinen Grund zur Kreditverweigerung dar, da die schematische Kreditentscheidung Spielsucht nicht berücksichtigt. Wer zu viele Kredite aufgenommen hat, bekommt natürlich kein weiteres Darlehen mehr von einer seriösen Bank. Die Vereinfachung der Kreditvergabe einiger Banken führt dazu, dass besonders bei Sofortkrediten die Angaben der Kreditnehmer nicht immer vollständig geprüft werden. Wer einen Kredit zum Spielen durch falsche Angaben erschleicht, macht sich jedoch des Kreditbetruges schuldig.

 

Vorsicht vor illegalen Spielerkrediten

Spielhallen und Spielcasinos dürfen keine Darlehen zum Spielen vergeben. Oftmals tummeln sich rund um diese Menschen, die Spielern Kredite anbieten. Diese Darlehen werden zu horrenden Zinssätzen und ohne jede Kontrolle illegal von Privatpersonen beziehungsweise von organisierten Banden vergeben und rücksichtslos eingetrieben. Mit dem rücksichtslosen Eintreiben sind nicht Pfändungen gemeint, da diese einen gültigen Darlehensvertrag voraussetzen, sondern Schläge und andere Formen brutaler Gewalt, wenn der verschuldete Spieler als Kreditnehmer nicht pünktlich zurückzahlt. Es ist jedem Spieler dringend anzuraten, keinen inoffiziellen Credit zum Spielen vor der Spielhalle anzunehmen. Dass die illegale Kreditvergabe außerhalb der Halle und nicht in der Spielhalle stattfindet, erklärt sich schlichtweg aus der Illegalität dieser Darlehen. Wenn die Angestellten einer Spielhalle eine Kreditvergabe innerhalb der Halle feststellen und nicht unterbinden, gefährden sie die Lizenz der Daddelhalle. Private Gefälligkeitsdarlehen von Verwandten und Bekannten sind selbstverständlich zulässig, zumal sie meistens ohne Zinsen vergeben werden. Die bei Spielern bestehende Gefahr, die vereinbarten Rückzahlungen nicht wie vereinbart leisten zu können, führt jedoch regelmäßig zu Spannungen und kann Freundschaften zerstören. Wer einem Spieler aus der Spielsucht helfen möchte, leiht ihm kein Geld, auch wenn das möglicherweise schwerfällt.

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