Laminat - Bodenbelag der neuen Generation




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In den achtziger Jahren schaffte es der Laminat-Boden, die Teppichböden der Siebziger zu verdrängen. Dieser neue Bodenbelag zeichnet sich unter anderem durch einfaches Verlegen und vor allem durch die Möglichkeit zur hygienischen Pflege aus. Für das Aussehen der ersten Laminat-Böden stand der Parkett Pate; auch die verschiedenen Hölzer dienten als Vorlage. Mittlerweile gibt es auch Laminat im Fliesen-Look oder mit anderen Mustern.

Was ist Laminat?

Laminat ist eine Kombination von verschiedenen Materialschichten: einer Holzfaserplatte, Papier und Melanin-Klebstoff. Dadurch ist Laminat leichter als ein Vollholz-, Stein- oder Fliesenboden. Bei der Auswahl sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass das Laminat eine hohe Trittschalldämpfung hat, die normale "Wohngeräusche schluckt". Es empfiehlt sich außerdem unter diesem Boden noch eine Wärmedämmschicht zu verlegen, damit diese Räume nicht so viel Wärme an den Beton abgeben und sich die Heizungskosten verringern. Aber welche Stärke muss ein Laminat-Boden haben, um alle Anforderungen auszuhalten?

Stärke und Nutzungsklasse

Laminat-Böden werden in den Stärken zwischen 6 mm und 12 mm angeboten. Daneben gibt es die Nutzungsklassen NK21, NK22, NK23, NK31, NK32 und NK33. Diese Informationen helfen dem Kunden, das richtige Laminat für seine Zwecke zu finden. Entscheidend ist, wie der Raum, der einen neuen Bodenbelag bekommen soll, genutzt wird. Die Nutzungsklassen NK21, NK22 und NK23 gelten für private Nutzung, NK31, NK32 und NK33 für gewerbliche. Und auch in diesen beiden Bereichen gibt es Böden, die mehr und solche, die weniger beansprucht werden.

Für den Privathaushalt gilt

Ein Laminat in der Stärke zwischen 6 mm und 7 mm reicht aus, um die normale Beanspruchung wie z. B. schwere Möbel auszuhalten. Noch wichtiger als die Stärke des Laminats ist die Nutzungsklasse. Für wenig beanspruchte Böden z. B. in Schlaf-oder Gästezimmern reicht die Nutzungsklasse 21, für "normal" beanspruchte Räume wie Wohn-, Ess- oder Arbeitszimmer empfiehlt sich die Nutzungsklasse 22 und für stark beanspruchte Räume wie Küche, Werkstatt, Flure oder Kinderzimmer ist die Nutzungsklasse 23 die richtige Wahl.

Für die gewerbliche Nutzung gilt

An dieser Stelle spielt die Stärke des Laminats eine wichtigere Rolle. Für Hotelzimmer reicht beispielsweise die Stärke des Laminats, die auch im privaten Bereich eingesetzt wird, also ca. 7 mm. Hier eignet sich ein Laminat der Nutzungsklasse 31. Für Bürogebäude bekommt man einen langlebigen Bodenbelag mit einer Laminatstärke von 8 mm oder 9 mm. Es sollte die Nutzungsklasse 32 gewählt werden, damit der Boden lange hält. Für Böden, die ständig stark beansprucht werden, wie z. B. Kaufhäuser, Gaststätten, Versammlungs- oder Ausstellungshallen und andere Räume, in denen beispielsweise schwere Maschinen oder Aktenregale stehen, sollte sich das Laminat in den Stärken zwischen 10 und 12 mm bewegen. Die optimale Nutzungsklasse für derart strapazierte Ware ist die NK33. Bei www.laminat-vertrieb.de findet jeder Kunde das richtige Laminat für seinen Geschmack und in der für ihn optimalen Qualität. Wichtig ist es, bei der Auswahl des Bodens nicht nur auf Sonderangebote zu achten, sondern sich wirklich darüber Gedanken zu machen, wie stark der Boden beansprucht wird und auch, wie lange dieser Belag halten soll. Schließlich möchte man den Fußbodenbelag nicht so oft wechseln wie die Tapeten.