Macht Geld denn wirklich glücklich?
Macht Geld denn wirklich glücklich?
Sandra-A

Gesellschaft

Macht Geld denn wirklich glücklich?

Geld sichert alle unsere Grundbedürfnisse:
Nahrung, Kleidung, Miete und Nebenkosten.
Früher wurde Tauschhandel betrieben. Man tauschte Waren, die man besaß, gegen andere ein, die man selber benötigte. Jeder versuchte dabei, so gut wie möglich zu tauschen, wenn es eben ging  zum eigenen Vorteil.
Die Einführung der Münzen brachte Vor- und Nachteile. Die Waren mussten nicht mehr weit transportiert werden und so wurde viel Zeit eingespart. Andererseits wurden schnell die Unterschiede zwischen denen mit Geld und denen ohne Geld sichtbar. Dieser Unterschied brachte Streit, Unzufriedenheit und sogar Krieg. Geld bedeutete Glück und vor allem Macht.

Auch heute noch muss jeder sein Geld verdienen. Die allgemeine Einstellung lautet immer noch : Je mehr, desto besser.
Nicht jeder arbeitet dazu in seinem Traumjob. Andere müssen um ihre erreichte Position kämpfen und sich vor dem Arbeitgeber verbiegen. Für Selbständige heißt es oft: Selbst und ständig. Durch die ständige Arbeit leidet das Privatleben.
Ist erst einmal genug Geld da, steigen auch die Anforderungen an den Hauptverdiener. Das verdiente Geld darf nicht weniger werden und die immer neuen Statussymbole müssen bezahlt werden. Markenkleidung, Autos, Immobilien und Fernreisen gehören dazu.
Sind erst einmal alle Wünsche erfüllt, breitet sich oft eine Leere aus. Man stellt fest, dass sich Glück und Zufriedenheit nicht kaufen lassen. Das Gekaufte hat, nach dem ersten Reiz, oft nur einen geringen Stellenwert.
Reich oder vermögend zu sein hat noch andere Nachteile. Wer ist mein Freund oder wer ist nur an meinem Geld interessiert? Was passiert, wenn ein finanzieller Ruin kommt?
Anscheinend macht Geld allein nicht glücklich.
Vielleicht ist eine Arbeit, die einen zufrieden macht, ein Haus, dass zu unserem Einkommen passt, Freunde, denen man Vertauen kann, Abends noch in den Spiegel schauen können, vielleicht sind das die Dinge, die glücklich machen.
Vielleicht......