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Warum Sie nicht auf gute Motorradbekleidung verzichten sollten.

Motorradbekleidung - Sicherheit auf dem Krad steht an erster Stelle

Motorradfahren ist ein tolles Hobby. Und in ganz Europa eines der Beliebtesten noch dazu. Fuhren früher fast nur Männer auf dem "Feuerstuhl" kreuz und quer durch die Gegend, so zieht der Rausch der Geschwindigkeit heute besonders junge Frauen an. Und damit ist wirklich der Geschwindigkeitsrausch gemeint, denn die jungen Damen fahren meist echte Geschosse wie eine Ninja Kawasaki oder ähnliches.

Motorradbekleidung - Sicherheit auf dem Krad steht an erster Stelle
Motorradbekleidung - Sicherheit auf dem Krad steht an erster Stelle

Motorradkerle und Motorradmädels

Männer stehen natürlich auch auf das Adrenalin beim Fahren, doch gibt es hier noch viele weitere Fahrertypen. So z.B. den Hobby-Rocker, welcher sich nach Jahrzehnten endlich den Traum der eigenen Harley Davidson erfüllt. oder der Enduro-Reiser, welcher auf Langstrecken auch mal mit seiner Maschine abseits der Asphaltstraßen im Matsch spielen möchte.

Aber auch diese Teilgebiete des Motorradsports werden immer mehr von der Damenwelt in Anspruch genommen. Und das ist doch auch gut so, welcher Biker hat nicht gerne weibliche Begleitung bei seinem Hobby (ob nun auf der Sissy-Bar oder auf dem eigenen Bike).

Gute Motorradbekleidung

Eines ist allen Motorradfahrern - ob männlein oder weiblein aber gemeinsam. Das Risiko des Fahrens eines Motorrads ist hoch. Viel höher als beim Auto. Somit sollte nicht an Herren Motorradbekleidung als auch an Damen Motorradbekleidung gespart werden. Diese kann gerne auch aus modernen Stoffen wie Condura (Nylon) gefertigt sein. Der Klassiker ist aber nach wie vor Motorradbekleidung aus Leder. Diese beweist in Tests immernoch, dass die Reißfestigkeit, Langlebigkeit und die Wetterbeständigkeit hier am optimalsten sind.

Zu einer guten Ausstattung gehören neben einem TÜV geprüftem Integralhelm, hohen Stiefeln, einer Motorradjacke und Motorradhose auch gute Unterbekleidung. Denn der Motorradfahrer ist allen Wetterbedingungen ausgesetzt. Er schwitzt mehr bei Sonne und fühlt die Kälte deutlicher. Hier kann atmungsaktive Motorradbekleidung wahre Wunder bewirken. Grade Lederbekleidung ist ein Naturprodukt und hat von Haus aus die Eigenschaften der Atmungsaktivität. Außerdem schützt die Bekleidung vor Nässe (Regen) und natürlich bei Stürzen (Gott bewahre uns).

Schutzbekleidung punktet auf dem Motorrad

Gute Motorradbekleidung schützt bei einem Sturz oder Unfall. Schaut man sich diese Statistik des Schweizer Motorradmagazins mal an, so fällt auf dass mehr als 50% der meist betroffenen Körperstellen bei einem Motorradunfall oberhalb der Körpermitte liegen. Das heisst besonders Etremitäten wie die Arme sind betroffen. Hier kann eine gute, mit Protektoren versehene Motorradjacke Schutz bieten.

Für den Kopf ist ein guter Helm zu empfehlen - Verletzungen hier enden fast immer tödlich. Auch die Beine schlagen mit fast 40% der betroffenen Körpterstellen statistisch hoch zu Buche! Eine Motorradhose aus Leder oder zumindest eine Kevlar Jeans (bei Stadtverkehr bis zu 50 km/h), sind also jederzeit sinnvoll auf dem Zweirad. Die Statistik zeigt auch, dass 40% der verunglückten Fahrer keine Lederbekleidung trugen. Nur 20% der Motorradfahrer hatten Lederjacken an. Dieses Material ist jedoch immernoch der optimale Schutz - lange vor Kevlar, Nylon oder ähnlichem.

Anders sieht es hier bei den Handschuhen aus. Fast 30% der Fahrer trugen gute Motorradhandschuhe. Leider trugen mehr als 30% gar keine Handschuhe - auch bei geringen Geschwindigkeiten wie z.B. auf einem Roller endet dies bei einem Unfall mit schwersten Verletzungen an der Hand. Einfach nur blauäugig auf ein so preiswertes aber sinnvolles Sicherheitsmerkmal auf dem Motorrad zu verzichten!

Auch bei geringen Geschwindigkeiten kann ein Unfall wie ein Sturz fatale folgen haben. Gute Motorradbekleidung sollte daher nicht nur von "Speedfreaks" getragen werden, sondern von allen motorisierten Zweiradfahrern. Die alten Hasen unter uns Bikern kennen meist jemanden den das Schicksal ereilt hat - tödlich oder schwerverletzt. Dies hätte mit guter Lederbekleidung eventuell vermieden werden können. 100%tige Garantie gibt es natürlich nicht. Doch wer Spaß an seinem Hobby hat, darf die Realität nicht aus den Augen verlieren und sich für den Fall des Falles schützen.

Motorradfahrer als Rebellen

Motorradfahren ist in. Das klichee des wilden Rockers heftet uns an und auch wenn Man(n) oder Frau im leben abseits des Motorrads ein gut bürgerlicher "Spießer" ist - so ein bischen Bösewicht sein..das hat seinen Reiz. Warum auch nicht, wenn es niemanden Wehtut und gefährdet. So ein Image muß aber natürlich durch entsprechende Motorradbekleidung (aus Leder versteht sich) gepflegt werden. Motorradbekleidung ist also mehr als nur Schutz - sie ist ein Symbol des Outlaws und des Rebells! Auch wenn wir diesen vielleicht nur ein wenig in der Freizeit rauslassen.

Allzeit gute Fahrt

Was bleibt zu sagen? Genießt euer Hobby! Wer Spaß am schnell fahren hat - tut es da wo ihr niemand anderen als euch selbst gefährdet, z.B. auf Rennstrecken. Wer sich nicht sicher fühlt - der ADAC und andere Verbände bieten regelmäßig Fahrsicherheitstrainings an. Hier lernt man z.B. das richtige Bremsen ohne ABS (wenn man dieses nicht besitzt, z.B. als Klassikfahrer).

ADAC - Test Lederbekleidung oder Textil

Ein YouTube Test Video des ADAC Deutschlands

In dem oben verlinktem Video (Länge ca. 4 Minuten) sehen Sie einen Test des deutschen ADAC. Hier wurde die Schürffestigkeit - also der Abrieb bei einem Sturz von Motorradbekleidung gestestet. Motorradbekleidung aus Leder ging hier als klarer Sieger bei höheren Geschwindigkeiten hervor. Zwar ist Textilbekleidung auf dem Motorrad nicht generell schlecht, doch die künstlichen Materialien kommen nicht an die Abriebtest des Leders heran.