Olympus E – PL1 Praxis- und Testbericht! Tipps zum Umgang mit der smarten Systemkamera.




Platz #173 in Kunst, Kultur & Foto, #8034 insgesamt
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Die kleine Schwarze macht einfach nur Spaß! ...doch mit ein paar Eigenheiten sollte sich der Fotograf einfach abfinden.

Olympus E – PL1 Praxis- und Testbericht! Tipps zum Umgang mit der smarten Systemkamera.
Die junge- und die alte Lady

Olympus-Pen-Interessenten, die sich wegen der stolzen Preise mit dem Kauf der kleinen Schmuckstücke zurückgehalten haben, dürfen jetzt zuschlagen. So günstig wie heute kommt man wohl erst wieder in 100 Jahren an eine Systemkamera heran.

(Richtpreise: ende Juni 2011 incl. Objektiv 300 € im Web, für 350,- € gibt es das Teil im Bundle vereinzelt beim Fachhändler) Ich habe die Gunst der Stunde genutzt und den Kauf einer Olympus E-P2 aufgeschoben. Jetzt hängt als Immer-Dabei-Kamera eine E-PL1 über meiner Schulter. Was mich bei der Nutzung in den ersten Tagen mehr oder weniger beeindruckt hat, sollt Ihr an dieser Stelle als erste erfahren.

Vorab noch ein paar Infos zu meiner Person. Als semiprofessioneller Fotograf bin ich seit 20 Jahren für Lokalredaktionen verschiedener Tageszeitungen, Web-Portale, Magazine und Zeitschriften am Start. Gelegentlich übernehme ich auch Auftragsarbeiten. Fotografiert wird vorrangig mit einer Canon 5D incl. professionellem Equipment.
Die Pen habe ich nicht erworben, um damit den Kindernachmittag einer Freundin oder Opa Franz beim Kaffeetrinken aufzunehmen. Die „Spiegelreflex ohne Spiegel“ soll echte Profi-Arbeiten übernehmen, bei der ich die 5D getrost zu Hause lassen kann, …oder als Zweitgerät ihren Mann stehen. Hauptentscheidungen für eine Systemkamera waren aber vor allem das smarte Gewicht, wie die Möglichkeit zurückhaltend Aufnahmen zu machen ;))

 Yahooooo! Stolz lächelt mich die Kleine an. Auf, auf ins Gelände.


ACHTUNG ACHTUNG!
Wer das Schmuckstück mit dem Standartzoom 14-42 mm 1:3,5-5,6 erworben hat, bitte nicht mit aller Gewalt am Zoomring rumschrauben und wundern, warum sich das Objektiv nicht einfahren lässt. Olympus hat hier einen kleinen Schiebeschalter eingebaut. Dieser arretiert die Zuiko-Optik, welche sich nach Betätigung der Entriegelung butterleicht eindrehen lässt. Dann guckt es nur noch 44mm aus dem Kameragehäuse und passt locker in jede Jackentasche. Ausgefahren werden kann das Zoom mit einem Dreh ohne Extraaktionen. Wir können mit dem fotografieren beginnen. 

Negativ: ..fällt am Anfang die recht kurze Akkulaufzeit auf. Wer mehr als 100 Bilder an einem Tag macht und auch noch den Blitz nutzt, sollte sich unbedingt ein Ersatz-Akku zulegen. Nach und nach scheinen die Energiequellen zur Höchstform aufzulaufen und halten doch länger als nach den ersten Tests. Weiterhin bleibt der Monitor nach einer Auslösung recht lange in Betrieb.
Weiterhin ist die Leichtgängigkeit der Navigationstasten rechts unten an der Kamera zu bemängeln. Schnell ist zB. mit dem Daumenballen die Blitzstärke "korrigiert"
Spätestens ab 800  iso macht der Four Thirds – Sensor "schlapp" Da ist Olympus wohl noch nicht auf dem Stand des machbaren. Schade :(  

Positiv: ...ist wohl immer die Handlichkeit der EPL1 hervorzuheben. Bei "normalen Lichtverhältnissen" gibt es an der Qualität der Bilder nix zu meckern. In vielen Bereichen konnte die Olly eine echte Spiegelreflex ersetzen. Wenn nur Bilder für das Web oder die Zeitung gebraucht werden und keine schnellen Objekte fotografiert werden müssen ist die PEN meine erste Wahl. Leider habe ich es bis heute nicht geschafft, in die Gebrauchsanleitung zu schauen :( So weiß ich auch bis heute nicht, ob ein Shiften mit der Kamera möglich ist. Wenn würde diese Funktion sich in irgendeinem Untermenü befinden, wie so viele wichtige Funktionen.

 

Euer driesel
 

Hier ein paar erste Testbilder, welche mit der Olympus E-PL1 in der Programmautomatik gemacht wurden.




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