Private Unfallversicherung auch als Arbeitnehmer




Platz #10 in Finanzen & Versicherungen, #447 insgesamt
0

Arbeitsunfall in der Raucherpause – wer zahlt?

Versicherungen seien eh meistens rausgeworfenes Geld, meinen viele. Aber dennoch es gibt es den einen oder anderen Versicherungsschutz, über den es sich dennoch lohnt nachzudenken.

Neben der Haftpflicht zähle ich dazu ab sofort auch die private Unfallversicherung dazu, obwohl ich die meiste Zeit, in der Unfallrisiken bestehen könnten, als Arbeitnehmer gesetzlich versichert bin. Aber das nur während der Arbeitszeit oder auf dem direkten Weg zur Arbeit. So kann man es in einem gut aufbereiteten online Versicherungslexikon in Google schnell nachlesen.


Kein Versicherungsschutz durch die Gesetzliche Unfallversicherung (GUV)

Aber was zählt denn eigentlich zur Arbeitszeit und was nicht? Da wären zum Beispiel die tägliche Mittagspause oder auch (laut Arbeitsrecht) Raucherpausen, die gehören nicht dazu und sind somit von der GUV ausgeschlossen. Und damit nicht genug: Auch kleine Besorgungen – z.B. Supermarkt, Post, Bank etc. - auf dem Weg zur Arbeit gelten als kritische Zonen, in denen kein gesetzlicher Versicherungsschutz besteht.

Was also tun? Da ich beruflich täglich zwischen zwei Städten pendele, sind bei mir die Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit oftmals fließend. Aus dem Grund dürfte in meiner momentanen Lebenssituation eine private Unfallversicherung angebracht zu sein. Die Frage ist allerdings auch, wie hoch ich eine Unfallgefahr für mich einschätze. Das wirft eine Menge Fragen auf. Wer keine Lust hat, sich gleich einen Vertreter ins Haus zu bestellen, dem empfehle ich, einfach mal ein Verbraucherforum zu konsultieren. Dort kriegt man auch wieder neue Denkanstöße.