Rauchmelder - es gibt verschiedene Typen




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Rauchmelder

Rauchmelder sind vielleicht die wichtigste Form der Gebäude-Sicherheit, die ein Haus besitzen kann. Tausende von Leben werden jedes Jahr gerettet, durch Rauchmelder die in der Wohnung oder Haus installiert werden. Allerdings, wenn ein Haus einen nicht funktionierenden Rauchmelder besitzt, dann ist das Haus und seine Bewohner einer großen Gefahr ausgesetzt. Rauchmelder sind eigentlich relativ genial, wenn man bedenkt, wie billig sie zu produzieren sind.

Es gibt zwei gängige Arten von Rauchmeldern, die auf dem Markt erhältlich sind. Jeder Typ wird durch seine Erkennungsverfahren unterschieden. Die häufigsten verwenden Ionisations-Sensoren um Rauch zu erkennen. Die andere Art von Rauchmeldern verwendet einen optischen bzw. fotoelektrischen Sensor zur Erkennung von Rauch.

Ionisationsrauchmelder

Ionisationsrauchmelder entdecken die Anwesenheit von unsichtbaren Teilchen (weniger als 0,01 Mikron in der Größe) in der Luft. Im Inneren des Detektors befindet sich eine kleine Ionisationskammer, welche eine extrem kleine Menge eines radioaktiven Isotops namens Americium-241 enthält. Das Americium-241 zerfällt oder emittiert Alphateilchen bei einer ziemlich konstanten Rate. Die Alphateilchen, die bei einer extrem hohen Geschwindigkeit reisen, ionisieren ein Elektron (negativ geladen) von den Atomen in der Luft (Sauerstoff und Stickstoff-Moleküle), die durch die Ionisationskammer laufen.

Das freie Elektron (negative geladen) wird dann zu einer positiv geladenen Platte angezogen, und der positiv geladene Sauerstoff oder Stickstoff, wird von einer negativ geladenen Platte angezogen. Dadurch entsteht ein sehr kleiner, aber konstanter Stromfluss zwischen den Platten. Wenn Teilchen, wie zum Beispiel Verbrennung, Staub, Dampf oder Rauch, in die Kammer eintreten, wird der Fluss gestört, wenn sich die Elektronen an die Partikel binden. Sinkt der Strom zu niedrig, wird der Alarm ausgelöst. Das radioaktive Material stellt in der Regel nur bei extrem engen Abständen und bei direkter Exposition (Inhalation) eine Gefahr für die Gesundheit dar. Aufgrund des Designs und der begrenzten Menge von radioaktivem Material ist die Exposition unwahrscheinlich bei sachgemäßer Handhabung. Ionisationsmelder sind sehr empfindlich und so konzipiert, dass sie heiße und schnell bewegende Feuer erkennen, die wenig Rauch produzieren. Der Nachteil dieser Detektoren sind mögliche Fehlalarme durch Dämpfe vom Kochen oder übermäßigem Staub.

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Optische Rauchmelder

Optische Rauchmelder erkennen die Anwesenheit von sichtbaren Partikeln (größer als 3 Mikrometer) in der Luft. Im Inneren des Detektors befindet sich eine Leuchtdiode (LED), die einen schmalen Strahl von Infrarotem-Licht über die Detektionskammer leitet. Wenn Rauch oder Partikel in die Kammer eintreten, wird der Lichtstrahl zerstreut. Eine Fotodiode oder Fotodetektor, welcher in der Regel am Strahl platziert ist, wird das verstreute Infrarotlicht wahrnehmen, und wenn eine voreingestellte Menge an Licht erkannt wird, ertönt der Alarm. Optische-Rauchmelder sind nicht sehr empfindlich und sind so konzipiert, sodass sie kühle oder sich langsam bewegende (Schwelbrand) Brände erkennen, die viel Rauch produzieren.




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