Schüchternheit überwinden




Platz #361 in Gesellschaft, #5721 insgesamt
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Wie wird man seine Schüchternheit los?

Schüchternheit ist ein echter Fluch in unserer gegenwärtigen Zeit. Im Zeitalter der sozialen Netzwerke, der globalen Verbindung und zudem der stets größer werdenden Rivalität um Arbeitsplätze. Schüchternes, introvertiertes und zurückhaltendes Verhalten wird dabei nicht belohnt. Andersherum - Extrovertiertes und souveränes Auftreten anderen Personen gegenüber zahlt sich privat wie auch beruflich aus. Folglich ist es keinesfalls überraschend, dass immer mehr Menschen ihre persönliche Schüchternheit bezwingen wollen und an ihren zwischenmenschlichen Kompetenzen arbeiten wollen. Denn wieder und wieder zeigt sich, dass schüchterne Leute unglücklicher mit ihrer persönlichen Lage sind. Sie können sich nicht so gut beruflich durchsetzen und haben weniger Glück in der Liebe. Ebenso konnten Wissenschaftler in den letzten Jahren aufdecken, dass Schüchternheit einerseits erbliche aber andererseits ebenfalls anerzogene Elemente besitzt. Es ist also keineswegs erblich determiniert, wie sich dieser Charakter verhält und ein jeder besitzt die Chance an sich selber zu arbeiten und die persönliche Schüchternheit zu besiegen. In diesem Fall ist es bedeutsam sich selbst treu zu bleiben, wer versucht sich zu verstellen wirkt in keiner Weise authentisch und führt eines Tages zu einem Rückfall in alte Verhaltensweisen. Darüber hinaus sollten zaghafte Personen auf Alkohol, Arzneimittel oder sogar Betäubungsmittel zum Überwinden ihrer nach innen gekehrten Erscheinungsform verzichten. Es hat sich gezeigt, dass über einen verlängerten Zeitabschnitt zwischenmenschliche Fähigkeiten bei Alkohol- und Medikamentenmissbrauch abfallen und soziale Phobien zunehmend auftreten. Die physischen Folgeerscheinungen kommen noch hinzu. Mit der Zeit können sich bewusste und auch unbewusste Denkstrukturen im Denkapparat jener Persönlichkeit, die an Schüchternheit leidet, zeigen. Ebendiese führen weitgehend unsere Verhaltensweisen und steuern unsere Kognition unserer Umwelt. Leute, die besorgt und zurückhaltend durchs Leben gehen, werden durch eine gefilterte Rezeption auch ständig Begründungen auffinden, warum sie Furcht haben müssen. Selbige werden sich im Besonderen diejenigen Momente der Ablehnung und sonstige negative, soziale Erfahrungen merken und sich hierdurch in ihren Glaubenssätzen bestätigt fühlen und selbige noch stärker ausprägen. Wenn dementsprechend ein schüchterner Mensch nicht an den bewussten, ebenso wie unbewussten Glaubenssätzen arbeitet und probiert die eigene Schüchternheit abzulegen, wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit scheitern. Die erste widrige Erfahrung wird diesem schüchternen Menschen unterbewusst einen nachteiligen Glaubenssatz bekräftigen. Wichtig ist darum insbesondere an dieser Sache zu arbeiten. Das kann zum einen bewusst mit einem Trainingsprogramm stattfinden, um die Unsicherheit abzulegen, zum anderen kann es aber auch unbewusst unter Einsatz von einer Hypnose passieren. Allein in diesem Zustand kann ein schüchterner Mensch offen dafür gemacht werden, die eigenen Denkstrukturen zu durchdenken. Wenn dieser Mensch gleichzeitig positive Erfahrungen durch das Programm im normalen Leben macht, kann es zu einer Umstrukturierung kommen. Man kann damit seine Schüchternheit überwinden, und das ohne sich verstellen zu müssen oder an den Grundsätzen seines Charakters zu zweifeln. Unsicherheit zu bezwingen ist erst einmal ein dauernder Prozess zu mehr Vergnügen und Belustigung im Dasein.