Schutz vor dem Rechtsstreit




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Schutz vor dem Rechtsstreit
Gerichtskleidung

Ein Rechtsstreit, egal, ob es sich um einen Verkehrsunfall, einen Streit mit Nachbarn oder Kollegen oder einen Fall für das Familiengericht handelt, ist immer nervenaufreibend und mit Stress verbunden. Jeder muss damit rechnen, plötzlich eine Anklage zu erhalten und vor Gericht zu landen, und dies völlig unschuldig, nur da er verdächtigt wird. Oft ist es nicht einfach, die Beweise zu erbringen, dass man unschuldig ist. Es kommt daher auf einen guten Anwalt an, der es versteht, für das Recht des Angeklagten einzutreten. Der Anwalt, der Richter und der Staatsanwalt tragen schwarze Roben, was für viele Menschen für zusätzliche Aufregung sorgt.

Da die Beweislage oft schwierig ist und ein Anwalt mit der Anwaltsrobe ein fürstliches Honorar verlangt, sollte man mit einer Rechtsschutzversicherung vorsorgen. Die Rechtsschutzversicherung kann nicht verhindern, dass man in einen Rechtsstreit verwickelt ist, doch kann sie vor hohen Anwalts- und Gerichtskosten schützen. Die Rechtsschutzversicherung kann für verschiedene Bereiche abgeschlossen werden. Wer selbstständig als Arzt, Steuerberater oder Architekt tätig ist, sollte unbedingt eine Berufsrechtsschutzversicherung abschließen. Arbeitnehmer können von einer Kündigung betroffen sein und sollten in diesem Fall ihr Recht vor Gericht einklagen. Sie sitzen dem Richter in seiner Robe gegenüber, neben dem Kläger sitzt der Anwalt in seiner Anwaltsrobe. Ein Prozess vor dem Arbeitsgericht kann teuer werden. Um sich vor den hohen Ausgaben zu schützen, sollten Arbeitnehmer eine Berufsrechtsschutzversicherung abschließen. 

Die Rechtsschutzversicherung schützt nicht vor allen Rechtsfällen, da sie sich auf bestimmte Bereiche bezieht. In der Rechtsschutzversicherung können verschiedene Bereiche miteinander kombiniert werden. Wer häufig mit dem Auto unterwegs ist, kann schnell in einen Unfall verwickelt werden, bei dem der Verursacher nicht klar ermittelt werden kann. Der Fall landet vor Gericht, der Angeklagte muss sich vor dem Richter in schwarzer Robe verantworten, Rechtsbeistand leistet der Rechtsanwalt in der Anwaltsrobe. Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung kann man sich vor den Kosten eines solchen Verfahrens schützen, das sich oft in die Länge ziehen kann. Die Verkehrsrechtsschutzversicherung reicht jedoch oft allein nicht aus. Daher sollten Privatpersonen, die als Arbeitnehmer beschäftigt oder selbstständig tätig sind, eine kombinierte Rechtsschutzversicherung abschließen, die Verkehrsrechtsschutz, Berufsrechtsschutz, allgemeinen Rechtsschutz für das tägliche Leben und vielleicht zusätzlich Familien- und Mietrechtsschutz vereint.

Wer zu Miete wohnt, muss damit rechnen, dass er nur aus einer Laune des Vermieters heraus aus seiner Wohnung ausziehen oder eine höhere Miete bezahlen muss. Er kann einen Anwalt beauftragen, der vor Gericht eine Anwaltsrobe trägt und für sein Recht kämpft. Die Mietrechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten dafür. Vermieter können sich ebenfalls mit einer Rechtsschutzversicherung absichern, wenn es zu Streitigkeiten kommt, die vor Gericht enden. Ein klarer Fall für das Gericht ist, wenn ein Mieter seine Miete über einen längeren Zeitraum nicht bezahlt. Nur mit einer Klage kann der Vermieter sein Recht durchsetzen und sollte sich mit der Rechtsschutzversicherung vor hohen Kosten schützen.

Besonders heikel können Streitigkeiten mit den Nachbarn aus den unterschiedlichsten Gründen sein, die vor Gericht und den Trägern der Robe enden. Wird man angeklagt, so muss man sich vor dem Staatsanwalt mit der Staatsanwaltsrobe verantworten, der sehr unangenehme Fragen stellen kann. Mit einer guten Rechtsschutzversicherung kann man sich vor hohen Gerichtskosten schützen. 

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