David Wurzelmann

Gesundheit & Wellness

Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Sommer, Sonne, es ist angenehm warm draußen und für viele ist das die schönste Jahreszeit. Unbeschwert kann man draußen nur leicht bekleidet herumlaufen und sich am Wochenende mit Freunden am See treffen und faul in die Sonne legen. Doch dieser entspannte Ausflug kann schnell zur Qual werden. Wer sich zu lange in die Sonne legt läuft Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen.

Sommer, Sonne, Sonnenbrand
Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Sonnenallergie

Noch schlimmer ist allerdings eine Sonnenallergie. Die Haut ist nicht nur wie beim Sonnenbrand gerötet und spannt, es bilden sich zudem juckende Quaddeln und Pusteln.
Es gibt drei verschiedene Arten von Sonnenallergie die im medizinischen Sinne nicht wirklich eine Allergie sind.

Bei der einen Form, der Polymorphen Lichtdermatose reagiert die Haut recht schnell auf zu starke Sonneneinstrahlung. Unbekannt ist, wie die Lichtdermatose entsteht, es stehen allerdings genetische Faktoren zur Debatte.


Bei der Mallorca-Akne reagieren Betroffene auf die Kombination von Sonnencreme und UV-Strahlung. Es bilden sich kleine Pickelchen, weil sich die Haarfollikel entzünden. Menschen die sowieso schon Probleme mit Akne haben und Jugendliche sind davon am stärksten betroffen.
Bei der photoallergischen Reaktion, der dritten Form von Sonnenallergie sind die Auslöser in den meisten Fällen Medikamente wie Antibiotika, Johanniskraut oder entzündungshemmende Mittel.

Was tun bei Sonnenallergie und Sonnenbrand

Die drei Formen der Sonnenallergie sind für Laien nicht immer klar zu unterscheiden, daher sollte man einen Hautarzt aufsuchen, der genau eingrenzen kann, um was es sich handelt. Jede Art von Sonnenallergie erfordert andere Maßnahmen. Bei der einen Form helfen beispielsweise Nahrungsergänzungsmittel wie Calcium, Fischölkapseln oder Folsäure.
Nicht jedem ist außerdem bekannt, dass die eingenommenen Medikamente photoallergische Reaktionen auslösen könne, insbesondere wenn es sich um etwas pflanzliches handelt wie Johanniskraut. Johanniskraut wird vor allem bei Depressionen oder zur Beruhigung eingesetzt und gerade diesen Menschen wird geraten, sich im Freien aufzuhalten.

Sonnencreme

Ist vermeintlich die Sonnencreme der Auslöser hilft es oft schon, auf ein weniger fettiges Produkt umzusteigen, beispielsweise auf ein Gel oder bestimmte Inhaltsstoffe zu meiden.
Reagiert die Haut allgemein sensibel auf UV-Strahlung kann eine vom Arzt verordnete Lichttherapie helfen, bei der diese sich langsam daran gewöhnen kann. Die Dauer der Bestrahlung unter Aufsicht wird länger und stärker. Selbstversuche im Solarium sind nicht ratsam, diese können das Problem eher noch verstärken.

Sonnenbrand

Bei einem Sonnenbrand ist es wichtig, der Haut Ruhe zu gönnen und sie nicht weiter mit UV-Strahlung zu belasten. Kühlende Cremes und Gels, direkt aus dem Kühlschrank aufgetragen lindern das Brennen und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit. Doch auch innerlich sollte man für genügend Feuchtigkeit sorgen und genug trinken, am besten stilles Wasser. Gekühlt werden darf, aber nicht mit Eis. Das mag sich am Anfang angenehm anfühlen doch inzwischen weiß man, dass eine zu starke Kühlung den Heilungsprozess verzögert. Quark und Joghurt eignen sich vor allem zur Ersthilfe.

Auch Aloe Vera, frisch oder als medizinisches Gel ist als Hausmittel bei Sonnenbrand bestens geeignet. 

Mehr Informationen gibt es auf:

http://www.esando.de/forum/f4/sonnencreme-sonnenbrand-sonnenallergie-t157/