Spartipps für den Alltag: Preisbewusst Einkaufen




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Spartipps für den Alltag: Preisbewusst Einkaufen

Der Einkauf gehört zu den Standardritualen in allen Haushalten. Lebensmittel und Getränke befriedigen das Grundbedürfnis nach Nahrung und der Besuch im Supermarkt nimmt einen wichtigen Platz im Alltag ein. Einige Haushalte führen einmal wöchentlich einen Großeinkauf durch, andere machen mehrmals wöchentlich kleinere Besorgungen. Beim Einkauf im Supermarkt lässt sich mit der Beachtung einiger Regeln bares Geld sparen. Vermeintliche Schnäppchen und teure Mogelpackungen verbleiben mit der Beherrschung einiger Tricks und Kniffe im Regal und mit etwas Geschick wird der Gang zur Supermarktkasse deutlich berechenbarer.

Mogelpackungen im Supermarkt enttarnen

Wer beim Einkauf auf der Suche nach dem günstigsten Produkt in einer bestimmten Kategorie ist, muss einige Hürden überwinden. Mogelpackungen werden nur mit einem genauen Blick auf die Füllmenge und Mengenangabe enttarnt, denn oberflächlich betrachtet unterscheiden sich viele Packungen weder in der Größe noch im Preis oder Aussehen. Erst beim Blick auf das Etikett wird klar, dass ein Produkt statt 300 ml nur 250 ml Füllmenge besitzt oder dass statt 400 Gramm nur 325 Gramm enthalten sind. Das Gleiche gilt häufig für Produkte, die mit mehr Inhalt beworben werden. Deutlich erkennbare Kennzeichnungen weisen auf einen Mehrinhalt von 20 Prozent hin, während gleichzeitig der Preis im zweistelligen Prozentbereich angehoben wurde. Nachrechnen lohnt sich in diesem Fall und spart unter Umständen bares Geld.

Haushaltsartikel günstiger einkaufen

Kaffeefilter, Gefrierbeutel, Rasierklingen, Staubsaugerbeutel – in jedem Haushalt werden zahlreiche unterschiedliche Gebrauchsartikel benötigt. Oft stehen die Haushaltsartikel nicht direkt im Fokus und werden je nach Bedarf während des Einkaufs in den Korb gelegt, ohne über den Preis nachzudenken. Allerdings lohnt auch hier ein Vergleich der Preise bei verschiedenen Anbietern. Zwar handelt es sich bei dem Einsparpotenzial meist nur um Cent-Beträge, allerdings tragen auch die dazu bei, das Loch im Haushaltsbudget zu verringern. Bei Haushaltsartikeln lohnt darüber hinaus ein Blick ins Internet, wo zahlreiche Anbieter um die Gunst der Kunden buhlen. Das Ergebnis sind häufig günstigere Preise als im Einzelhandel. Wer Mülltüten, Druckerpatronen, Kosmetik oder Staubsaugerbeutel günstig einkaufen will, sollte etwas Zeit in eine Online-Recherche investieren.

Fallstricke beim Einkauf im Supermarkt

Beim Einkauf im Supermarkt lauern weitere Fallstricke, die das Budget überdurchschnittlich strapazieren können. Die Bestückung der Regale folgt einem festgelegten Plan. Teure Produkte werden grundsätzlich in Griffhöhe platziert, um die Kunden zum Kauf zu animieren. Preiswerte Artikel, die eine vergleichbare Qualität besitzen, befinden sich meist in der sogenannten Bückzone im unteren Bereich des Supermarktregals. Darüber hinaus sind die Gänge in der Regel für Rechtshänder ausgelegt, denn unbewusst wandert der Blick eines Rechtshänders zuerst nach rechts. Aus diesem Grund werden in Regalen auf dieser Seite oft die teureren Produkte platziert. Ein bewusster Blick nach links behebt dieses Problem. 

Sparmöglichkeiten während des Einkaufs

Während des Einkaufs ergeben sich weitere Sparmöglichkeiten. Frische Ware wie Obst und Gemüse sollte erst kurz vor Ladenschluss eingekauft werden, denn in zahlreichen Geschäften werden kurz vor dem Feierabend die Preise für Frischware gesenkt. Darüber hinaus werden Saisonprodukte meist besonders günstig angeboten, da die Ernte schnell abverkauft werden muss. Ein Spartipp bezieht sich auf das Haltbarkeitsdatum bestimmter Produkte. Lebensmittel, deren Ablaufdatum unmittelbar bevorsteht, werden im Preis gesenkt, um den Abverkauf zu forcieren. Dabei handelt es sich nicht um verdorbene Ware. Die Produkte können trotzdem bedenkenlos verzehrt werden. Nach Möglichkeit sollte außerdem auf den Kauf einer Plastiktüte verzichtet werden. Zum einen spielt der Umweltaspekt bei dieser Entscheidung eine Rolle, auf der anderen Seite summieren sich die Ausgaben für Plastiktüten über das Jahr gerechnet zu einem hübschen Sümmchen. Ein eigener Tragekorb oder wiederverwendbare Behältnisse bilden eine sinnvolle Alternative. 




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