Steuerberater für die Erstellung einer Bilanz




Platz #4 in Finanzen & Versicherungen, #7129 insgesamt
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Die Bilanz spielt in jedem Unternehmen eine Rolle, denn sie zeigt die Herkunft und Verwendung des Kapitals an. Das kann neben einem Unternehmen auch eine Körperschaft sein. Die Bilanz ist kurzgefasst und eine Gegenüberstellung von Vermögen und Schulden in Kontenform. Hier spricht man auch von Aktiva und Passiva. Mit einer anderen Betrachtungsweise wird die Dynamik der Betriebsmittel in den Vordergrund gestellt. Hierbei werden die Begriffe Mittelverwendung (Aktiva) und Mittelherkunft (Passiva) verwendet.

Bei der Erstellung einer Bilanz kann man auch einen Steuerberater aus Frankfurt zu Rate ziehen. Die Bilanz gehört zum Jahres- und Zwischenabschluss oder anderen Stichtagsanalysen in einem Unternehmen. Mit der Gewinn- und Verlustrechnung stellt die Bilanz den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes in einer Vergangenheitsbetrachtung dar. Eine Bilanz wird auf einen Stichtag erstellt, eine Gewinn- und Verlustrechnung für einen Zeitraum. Die Bilanz stellt rechentechnisch die aus der Buchführung ermittelte, zusammengefasste und systematische gegliederte Vermögensübersicht dar.

Durch Vergleich der Endbestände der verschiedenen Aktiv- und Passivkosten zu unterschiedlichen Zeitpunkten kann die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens zeitübergreifend dargestellt und durch Einsichtnahme in die Buchführung nachvollzogen werden. Deshalb spricht man bei der Bilanzierung auch von einem Betriebsvermögensvergleich.

Die Bilanz hat verschiedene Funktionen. Die Dokumentationsfunktion erfüllt sie, weil sie verbindliche Auskunft über das vorhandene Vermögen eines Unternehmens gibt. Sie stellt den formellen Abschluss der Buchführung dar. Außerdem besitzt sie die Gewinnermittlungsfunktion, indem das Eigenkapital zu Beginn des Geschäftsjahres mit dem am Ende verglichen wird und somit ein Gewinn oder Verlust ermittelt werden kann. Mit der Informationsfunktion sorgt die Bilanz dafür, dass sie für den Unternehmer ein Instrument zur Steuerung des Betriebes gibt. Außerdem kann sie von interessierten Dritten wie Gläubigern, Banken oder Kreditgebern eingesehen werden.

Es gibt verschiedene Arten von Bilanzen. Laufende Bilanzen werden in der Regel zum 31.12. eines Jahres erstellt. Börsennotierte Unternehmen sind sogar dazu aufgefordert, in jedem Quartal eine Zwischenbilanz zu veröffentlichen. Neben den regelmäßig zu erstellenden Bilanzen gibt es auch außerordentliche Bilanzen, die zu verschiedenen Zeitpunkten gesetzlich vorgeschrieben oder Entscheidungsgrundlage sinnvoll sind. Hierzu zählen die Gründungsbilanz, Liquiditionsbilanz sowie Fusionsbilanz und Finanzbilanz. Für die meisten Unternehmen ist zudem gesetzlich vorgeschrieben, sowohl eine Handels- als auch eine Steuerbilanz zu erstellen. Hierbei kann es Unterschiede zwischen den Bilanzen beim Ansatz und der Bewertung geben. In Abhängigkeit von der Zahl der zu bilanzierenden Unternehmen unterscheidet man zwischen Einzelbilanz und Konzernbilanz. Die Einzelbilanz gehört zum Jahresabschluss, die Konzernbilanz ist Teil des Konzernabschlusses. Wenn ein Kaufmann ein Handelsgewerbe beginnt, dann muss er eine Eröffnungsbilanz erstellen. Außerdem gibt es noch eine Bilanz, die von Finanzkennzahlen abrückt. Das ist die sogenannte Wissensbilanz.

Ein Bilanz wird in zwei Bereiche aufgeteilt. Auf der linken Seite stehen die Aktive, also die Mittelverwendung. Dazu gehören das Anlagevermögen (immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen, Finanzanlagen) und das Umlaufvermögen (Vorräte/Vorratsvermögen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Wertpapiere, Kassenbestand etc.). Auf der rechten Seite stehen die Passiva, also die Mittelherkunft. Dazu gehört an erster Stelle das Eigenkapital (gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage, Gewinnrücklagen, Gewinnvortrag/Verlustvortrag, Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag, gegebenenfalls nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag), Rückstellungen, Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungsposten und passive latente Steuern.

Wenn man die Bilanzierung seines Unternehmens in die Hand von Fachleuten legen möchte, dann sollte man auf jeden Fall einen Steuerberater aus Mühlheim bei Frankfurt engagieren.