Unfallversicherung für Kinder




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Die private Unfallversicherung ist für Kinder sinnvoll

Jeden Tag ereignen sich viele Unfälle, und es handelt sich dabei oft nicht um einen sogenannten Wegeunfall, der während der Arbeitszeit geschieht. Wesentlich häufiger passieren Missgeschicke oder Malheure mit Folgen in der Freizeit. Davon sind sowohl Kinder als auch deren Eltern betroffen.

Kinder sind im privaten Alltag besonders unfallgefährdet

Wie sich ein privater Alltag mit Kindern gestaltet, kann nur jemand beurteilen, der täglich mit den Kleinen zu tun hat. Kinder lassen sich nicht in Schranken weisen und möchten ihrer Lebenslust freien Lauf lassen. Beim Toben und Spielen mit Freunden kann es zu einer Unfallverletzung kommen, die mitunter sogar einen bleibenden Schaden verursachen kann. Auch wenn dabei nicht die Existenzsicherung an erster Stelle steht, eine Unfallverletzung bei Kindern kann dennoch hohe Kosten verursachen. Nur dann, wenn der Schadensfall im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Schulbesuch oder der Unterbringung in einer Kindertagesstätte steht, kommt die gesetzliche Unfallversicherung für den Schaden auf. Darunter fallen auch Wegeunfälle, die allerdings immer sehr genau von den gesetzlichen Versicherern geprüft werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich daher, sich auch privat abzusichern. Die private Unfallversicherung leistet auch bei Verletzungen, welche durch einen Unfall in der Freizeit entstehen. Auch für die Folgekosten kommt eine private Unfallversicherung auf.

Private Unfallversicherung versus gesetzliche Unfallversicherung (GUV)


Die gesetzliche Unfallversicherung ist u.a. für Arbeiter und. Angestellte zuständig, wenn diese während der Arbeitszeit oder auf dem Weg sich bei einem Unfall verletzen, von daher sind private Haushalte von der Versicherung ausgeschlossen. In der gesetzlichen Unfallversicherung sind unter anderem auch Kinder versichert, die zum Beispiel eine Kindertagesstätte besuchen. Die Maßnahmen gelten für Krippenkinder unter 3 Jahren sowie für Kindergartenkinder (Alter 3 bis 6 Jahre) Ferner können sich Schüler und Selbstständige (keine versicherungspflichtigen Unternehmer) und Freiberufler freiwillig versichern.

Sachdienliche Informationen mit weiterführenden Links zu GUV kann man online im Wikipedia finden, unter: "http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Unfallversicherung_in_Deutschland"

Wie ein Wegeunfall zum Streitfall wird

Im Schadenfall leistet die GUV nach dem Ende der Lohnfortzahlung auch das Krankengeld. Ihre Aufgabe ist es also, die Einkommensverluste mildern und eine Existenzsicherung zu unterstützen. Allerdings gibt es Ereignisse, die zum Ausschluss der Leistungen führen können. Das beginnt mit den Streitigkeiten bei einem Wegeunfall. Immer wieder müssen sich Gerichte damit auseinandersetzen und entscheiden, wann der direkte Weg zur Arbeit genommen wurde. Bei einem Umweg, der nicht mit der Tätigkeit in Verbindung steht, dürfen die Leistungen gestrichen werden. Das gilt auch dann, wenn die Fahrt zur Arbeit durch Besorgungen, die ein privater Alltag so mit sich bringt, unterbrochen wurde.

Die private Unfallversicherung, welche für Unfälle in der Freizeit abgeschlossen wird, leistet in der Regel immer dann, wenn die GUV nicht zur Zahlung herangezogen werden kann. Ein privater Haushalt mit Kindern sollte also stets eine Absicherung für Unfälle haben. Auch dabei gilt, dass die Leistungen sowohl die Lohnfortzahlung als auch die Zahlung von Krankengeld übernehmen. Wer als Familienvater für die Existenzsicherung seiner Lieben verantwortlich ist und privat eine Unfallverletzung erleidet, der kommt ohne die Leistungen der Privatversicherer nicht aus. Er kann auf diese Weise seine Einkommensverluste mildern und selbst bei einer langwierigen Erkrankung die Existenz der Familie erhalten. Allerdings gibt es auch hier die allgemeinen Geschäftsbedingungen, welche vor einer Vertragsunterzeichnung unbedingt gelesen werden sollten.
 

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