Wiedereröffnung der Ausstellung im Berliner Tor zu Templin




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Die Ausstellung Lebenswelten war seit November 2011 geschlossen und wurde am 13. Dezember 2013 wiedereröffnet. Sie wird jetzt auf privater Basis betrieben und soll sich zu einem Aktivmuseum entwickeln. Das Berliner Tor gehört zu den drei historischen Templiner Stadttoren und bildet somit einen Teil der mittelalterlichen Stadtmauer, heute ist die Durchfahrt für Kraftfahrzeuge gesperrt. Zwischen dem Berliner Tor und dem Marktplatz verläuft eine Geschäftsstraße mit kleineren Fachgeschäften.

Anfahrt und Öffnungszeiten
Das Museum im Berliner Tor ist dienstags sowie freitags bis sonntags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Das Berliner Tor ist nach einem guten Kilometer Fußweg vom Bahnhof Templin aus erreichbar, alternativ kannst Du von dort den Bus 531 bis Bahnhofstraße nutzen und durch das Tor in die Innenstadt gehen oder bis zum Markt fahren und von der Innenstadt aus zur Stadtmauer gehen. Der Templiner Hauptbahnhof wird ebenso wie die Haltestelle Bahnhofstraße am Wochenende nicht vom Stadtbus bedient, so dass Du samstags und sonntags eine Bahnstation weiter bis zum Stadtbahnhof fährst und von dort aus den Bus (ebenfalls Linie 531) bis zum Markt nimmst. Diese Variante ist auch bei nennenswerter Verspätung des Regionaltriebwagens an Werktagen sinnvoll, da der Linienbus vom Stadtbahnhof aus dann alle zwanzig (Wochenende alle dreißig) Minuten, vom Hauptbahnhof aus jedoch nur montags bis freitags stündlich verkehrt. Der Eintritt in die Ausstellung kostet zwei Euro.

Was in der Ausstellung zu sehen ist
Die Ausstellung im Berliner Tor zeigt auf vier Etagen Exponate zu handwerklichen Traditionen der Uckermark. Diese werden durch einige Ausstellungsstücke zur Naturlandschaft ergänzt. Nicht zu vergessen ist auch der hervorragende Blick auf die Templiner Innenstadt, welchjenen Du vom begehbaren Stadttor aus genießt. Zudem lohnt sich das Hinsetzen in einem der Ausstellungsräume und das Schmökern in den dort ausliegenden Informationen über die Stadtgeschichte. Selbstverständlich nimmt die Stadtmauer ebenfalls einen Raum in den dort zu lesenden Berichten ein. Geplant ist die Gestaltung der Ausstellungsräume als Aktivmuseum. Zu den Öffnungszeiten sollen die einzelnen für die Uckermark typischen Handwerke vorgeführt werden, auch ein Minnesänger soll zeitweise anwesend sein. Besucher können sich selbst in den vorgeführten handwerklichen Fertigkeiten üben. Geplant ist ebenfalls die Durchführung gelegentlicher Abendveranstaltungen in den Torräumen. Zum Erlebnis eines Museumsbesuches gehört auch, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen traditionelle handwerkliche Trachten tragen. Die Anzahl der sich gleichzeitig im Turm aufhalten könnenden Museumsbesucher ist aus Platzgründen begrenzt, so dass persönliche Nachfragen nach den einzelnen Attraktionen möglich sind.

Ein paar Worte zur Templiner Stadtmauer
Die Stadtmauer wurde vom vierzehnten bis zum Beginn des fünfzehnten Jahrhunderts gebaut und umfasst die historische Altstadt von Templin. An ihrer Innenseite führt ein Spazierweg entlang, Hinweistafeln weisen auf Besonderheiten hin. Ursprünglich enthielt die Stadtmauer drei Tore, welchjene später durch Tordurchbrüche erweitert wurden. Die meisten späteren Tordurchbrüche sind als einfache Öffnungen gestaltet, lediglich beim Eichwerder Tor wurden 1909 zwei symbolische Tore – eines je Seite - angebracht, welche jedoch im Gegensatz zu den ursprünglichen Templiner Stadttoren nicht begehbar sind Ein weiteres Museum ist das Stadtmuseum im Prenzlauer Tor.

Lektüre zur Uckermark

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